Jakob Beck, Hans Aberlins Sohn aus Hengen [Kr. Münsingen], B. zu Neuffen, wegen erneuten Eidbruchs - (er war schon einmal vor Jahresfrist eidbrüchig gewesen) - etliche Tage im Gefängnis der Herzogin Elisabeth von Württemberg usw. zu Nürtingen gef., jedoch auf die Fürbitten seiner Frau und anderer Freunde aus Gnaden vor die Wahl gestellt, entweder ein Rechtsverfahren anzunehmen oder aus dem Fürstentum Württemberg und über den Rhein zu schwören und sein Leben lang nicht mehr zurückzukommen, gelobt, nachdem er sich für letztere Möglichkeit entschieden hat und freigelassen wurde, die Bedingungen unverzüglich zu erfüllen, dergleichen Handlungen nicht mehr zu begehen, sondern sich künftig redlich zu halten und schwört U.
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Jakob Beck, Hans Aberlins Sohn aus Hengen [Kr. Münsingen], B. zu Neuffen, wegen erneuten Eidbruchs - (er war schon einmal vor Jahresfrist eidbrüchig gewesen) - etliche Tage im Gefängnis der Herzogin Elisabeth von Württemberg usw. zu Nürtingen gef., jedoch auf die Fürbitten seiner Frau und anderer Freunde aus Gnaden vor die Wahl gestellt, entweder ein Rechtsverfahren anzunehmen oder aus dem Fürstentum Württemberg und über den Rhein zu schwören und sein Leben lang nicht mehr zurückzukommen, gelobt, nachdem er sich für letztere Möglichkeit entschieden hat und freigelassen wurde, die Bedingungen unverzüglich zu erfüllen, dergleichen Handlungen nicht mehr zu begehen, sondern sich künftig redlich zu halten und schwört U.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 3695
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 6. Band 6: Amt / Vogtei Nagold bis Nürtingen >> 6.8 Nürtingen, Vogtei >> 6.8.1 Neuffen
1522 November 29 (Andreas Abend)
Urkunden
Siegler: Martin Pfäfflin, Richter, und Ulrich Teschler, B. zu Nürtingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Aberlin, Hans
Beck, Jakob
Hengen : Bad Urach RT
Neuffen ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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