Karl Fröhlich, Geschäftsführer der Handwerkskammer (1883 - 1946)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Nr. 208
Akten Nr. 182/1-4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 6-7 Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950)
Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Pädagoge, Heimatkundler (1875-1950) >> Heimatforscher, Heimatschriftsteller, Heimatdichter und verdiente Persönlichkeiten
Enthält:
1) Der älteste der vier Söhne des Geschäftsführers Karl Fröhlich, Stadtobersekretär Karl Fröhlich, gibt einen wahrheitsgetreuen, pietätvollen Rückblick über die Lebensarbeit seines Vaters, der am 19.1.1883 hier geboren, nach Besuch der Volksschule bei Landeskonservator Laur neben dem Besuche der Berufsschule den Bürodienst erlernte und am 1.4.1901 in den Dienst der Handwerkskammer trat, der er bis zu seinem am 3.3.1946 erfolgten Tode mit Gewandtheit, Umsicht und großer Gefälligkeit gegen jedermann auszuüben stets bereit war
2) Ein bleibendes Andenken schuf sich der Geschäftsführer Karl Fröhlich durch die 1925 verfasste Festschrift "25 Jahre Handwerkskammer für Hohenzollern 1900 - 1925". Der Aufbau der Handwerkskammer ist sein Lebenswerk
3) Karl Fröhlich war ein Mann mit goldenem Humor und gutem Herzen, er erfüllte nicht bloß als Beamter und Familienvater seine Pflichten, sondern war auch im Kreise seiner Freunde, in Gesellschaft, Vereinen und bei Festlichkeiten geschätzt
4) Dass auch eine dichterische Ader in ihm floss, dafür zeugen die sinnigen Gedichte zur goldenen Hochzeitsfeier seiner Eltern am 1.5.1929; fünf Fotos und drei Sterbebilder sind beigefügt
Abgeschlossen 8.4.1947. Keller
1) Der älteste der vier Söhne des Geschäftsführers Karl Fröhlich, Stadtobersekretär Karl Fröhlich, gibt einen wahrheitsgetreuen, pietätvollen Rückblick über die Lebensarbeit seines Vaters, der am 19.1.1883 hier geboren, nach Besuch der Volksschule bei Landeskonservator Laur neben dem Besuche der Berufsschule den Bürodienst erlernte und am 1.4.1901 in den Dienst der Handwerkskammer trat, der er bis zu seinem am 3.3.1946 erfolgten Tode mit Gewandtheit, Umsicht und großer Gefälligkeit gegen jedermann auszuüben stets bereit war
2) Ein bleibendes Andenken schuf sich der Geschäftsführer Karl Fröhlich durch die 1925 verfasste Festschrift "25 Jahre Handwerkskammer für Hohenzollern 1900 - 1925". Der Aufbau der Handwerkskammer ist sein Lebenswerk
3) Karl Fröhlich war ein Mann mit goldenem Humor und gutem Herzen, er erfüllte nicht bloß als Beamter und Familienvater seine Pflichten, sondern war auch im Kreise seiner Freunde, in Gesellschaft, Vereinen und bei Festlichkeiten geschätzt
4) Dass auch eine dichterische Ader in ihm floss, dafür zeugen die sinnigen Gedichte zur goldenen Hochzeitsfeier seiner Eltern am 1.5.1929; fünf Fotos und drei Sterbebilder sind beigefügt
Abgeschlossen 8.4.1947. Keller
Archivale
Fröhlich, Karl, Geschäftsführer Handwerkskammer, Sigmaringen, 1883-1946
Fröhlich, Karl, Stadtobersekretär, Sigmaringen
Sigmaringen SIG; Handwerkskammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
Hierarchie
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