Jotze Isenecke und Stille, seine eheliche Hausfrau, verkaufen der Gräfin Ute zu Wertheim für 70 fl. Gülten auf Güter zu Sonderriet (Sunderriet), die zur Zeit Heintz Sleisman und Irmel, dessen Hausfrau, innehaben, früher der verstorbene Hermann Side, nämlich 6 Malter weniger 2 Simmer Korn, 1 Malter Hafer, 12 ß Geld, 1/2 Malter Käse 1 Fastnachtshuhn und 1 Sommerhuhn. Die Korngülte ist fällig zwischen Mariae Himmelfahrt und Mariae Geburt, die übrigen nach Gewohnheitsrecht. Graf Johann zu Wertheim gibt seine lehnsherrliche Einwilligung. Bei Tod der Gräfin ohne Hinterlassung von Leibeserben verfallen die Gülten der Grafschaft. Die genannten Inhaber der Zinsgüter verkaufen ihrerseits der Gräfin für 2 1/2 fl. die aus 6 Malter noch fehlenden 2 Simmern Korn auf dieselben Güter.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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