Die Ulmer Bürgerin Hildegunde Plest übergibt ihren siebten Teil an den zwei umgehenden Werdern im Alberach [heute Gemarkung Neu-Ulm] dem Spital in Ulm. Die Spitalpfleger sollen dafür einen jährlichen Zins von 23 Heller, den sie bisher an den Meierhof in dem Stadelhof [abgegangen Bereich Große Blau, Schweinmarkt, Hämpfergasse, Schwilmengasse, Gerbergasse und Fischergasse, genaue Ausdehnung unbekannt] gezahlt hat, künftig übernehmen und begleichen. Außerdem soll man ihr auf Lebenszeit jährlich 3 Fuder Holz aus den Werdern auf Kosten des Spitals liefern. Nach ihrem Tod sollen die Spitalpfleger jedes Jahr 5 Schilling Heller zu ihrem Seelenheil für die Bedürftigen im Spital ausgeben.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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