Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 2 Bü 4a
"Archiv Württemberg insgemein"
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 2 Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung
Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung >> Akten
1523-1526
Enthält v.a.:
- Unterlagen zu der auf Veranlassung der Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. von Bayern geschehenen Verhaftung des Arztes Dr. Alexander Seitz aus Marbach, der im Zusammenhang mit einem Streit mit Münchner Ärzten und Apothekern ungebührliche Briefe an die Herzöge und die Stadt München geschrieben hatte, zu seiner Haftzeit und peinlichen Befragung auf Hohenurach und zu seiner Freilassung gegen Urfehde und Kaution, 1523/24 (4a/a)
- Unterlagen zu zweien in Tübingen abgehaltenen Landtagen, auf denen u.a. über den "abtrag" der im Bauernkrieg aufgetretenen Schäden an Schlössern, Kästen, Klöstern und Stiften und über die Annahme von Reitern und Kriegsknechten verhandelt werden sollte, 1525/26 (4a/b)
- Gesuch des Rats und Regenten Hans Jakob Waldner um die Begnadung mit der hohen Gerichtsbarkeit und deren Zubehör in seinem vom Haus Österreich zu Lehen gehenden Dorf Sierenz bei Landser und in dessen "zwing unnd bann inn holtz unnd veld" und Befürwortung dieses Gesuchs durch Landvogt, Regenten und Räte im Oberelsaß bei [Erzherzog Ferdinand] mit Rücksicht auf den treuen Dienst Waldners als Hauptmann in Ensisheim während des Bauernkriegs, 5.11.1525 (4a/c)
- Unterlagen zu der auf Veranlassung der Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. von Bayern geschehenen Verhaftung des Arztes Dr. Alexander Seitz aus Marbach, der im Zusammenhang mit einem Streit mit Münchner Ärzten und Apothekern ungebührliche Briefe an die Herzöge und die Stadt München geschrieben hatte, zu seiner Haftzeit und peinlichen Befragung auf Hohenurach und zu seiner Freilassung gegen Urfehde und Kaution, 1523/24 (4a/a)
- Unterlagen zu zweien in Tübingen abgehaltenen Landtagen, auf denen u.a. über den "abtrag" der im Bauernkrieg aufgetretenen Schäden an Schlössern, Kästen, Klöstern und Stiften und über die Annahme von Reitern und Kriegsknechten verhandelt werden sollte, 1525/26 (4a/b)
- Gesuch des Rats und Regenten Hans Jakob Waldner um die Begnadung mit der hohen Gerichtsbarkeit und deren Zubehör in seinem vom Haus Österreich zu Lehen gehenden Dorf Sierenz bei Landser und in dessen "zwing unnd bann inn holtz unnd veld" und Befürwortung dieses Gesuchs durch Landvogt, Regenten und Räte im Oberelsaß bei [Erzherzog Ferdinand] mit Rücksicht auf den treuen Dienst Waldners als Hauptmann in Ensisheim während des Bauernkriegs, 5.11.1525 (4a/c)
6 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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