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Butzbach: Reversiert sich Eberhard v. Eppstein Herr zu Königstein Gilbracht Riedeseln alle seine Lehen und Eigengüter, die er hat inwendig oder au...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1452 Dezember 6 A
Butzbach, Pfarrkirche
Auf Pergament unter Eberhards v. Eppsteins anhangendem Insiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1452 uff Sankt Nikolaustag des heiligen Bischofs
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Butzbach: Reversiert sich Eberhard v. Eppstein Herr zu Königstein Gilbracht Riedeseln alle seine Lehen und Eigengüter, die er hat inwendig oder auswendig Butzbach und in demselben Gericht und Terminei ist, sei Häuser, Höfe, Äcker, Wiesen und Gärten, nichts ausgeschieden, und dazu dreißig und drei Achtel Korngülte zu Bockenheim auf der ........ und vier Achtel Korngülte zu Hergen jährlicher Gülte um 500 rheinische Gulden, das er dem vorgenannten Gilbracht kein Geld darum geben hat, so soll er oder seine Erben auch ihm und seinen Erben kein Geld und der darum geben wann oder welche Zeit der vorgenannte Gilbracht oder seine Erben solche Güter oder Korn wieder zu ihren Händen zu stellen begehren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.