Erinnerungen (Tagebuch-Auszüge) von Hubert Coenen (1915-2004) an das Kriegsende 1945 in Münster [LIEGT NUR ALS TEXT IM ENTHÄLT-VERMERK VOR]
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NL ZZ Splitter, 042
NL ZZ Splitter Nachlasssplitter verschiedener Nachlassgeber
Nachlasssplitter verschiedener Nachlassgeber >> Coenen, Hubert
1945
Enthält: Hubert Coenen ist am 2. April 1945 als deutscher Soldat in Münster in amerikanische Gefangenheit geraten. Er war Unteroffizier und gehörte seit Januar 1945 der Aufklärungsabteilung 15, Paderborn an. Am 22. März 1945, mit Beginn der britischen und amerkanischen Offensive bei Rees, hat er angefangen, seine Erlebnisse in einem Tagebuch festzuhalten, das mit seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft im Juli 1945 endet und das sein Enkel 2018 transkribiert hat. Ich würde nun gerne mit Ihrer Hilfe versuchen, den Ort zu lokalislieren, an dem sein letztes Gefecht im Zweiten Weltkrieg stattgefunden hat. 29.3. Weiter in Ri Coesfeld-Münster mit Auto. Meine Einheit Panzervernichtungstrupp. 3 P.fäuste 30.3. Endlich etwas Ruhe. 10.00 Nachrichten Rgt. ? A. A. 15 unterstellt, im Radio erwähnt. 4 Tage noch dann Einsatz. Alle Truppen strömen zurück. Warum wird kein Schluß gemacht? Der Kampf bedeutet nur sinnlose Opfer. 31.3. Meldung in Münster. Ein Zug in Kaserne. Ari schießt bereits auf Münster. Großes Durcheinander. Laz. noch voll Verwundete.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ