NL 321: Gebürsch / Kaiser / Kapp (Familien) (Bestand)
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NL 321
Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Nachlässe >> Nachlässe nach Nummern, NL 301-350
1903-1917
Familie Kaiser, vgl. FR 32412 (Vater: Heinrich Kaiser, Kaufmann). Klara und Leni (Helene) Kaiser waren nach eigener Aussage Tanten von Joachim Kapp, der die Unterlagen an das Stadtarchiv abgab. Klara Kaiser blieb ledig, Helene Kaiser war später verheiratet mit einem Herrn Dickscheidt, beide lebten in Mainz. Da Klara und Helene Kaiser Vierteljüdinnen waren, mussten sie 1936 ihre Stellen im öffentlichen Dienst aufgeben und entwickelten in der Folgezeit ein enges Verhältnis zur Familie Kapp.
Die Unterlagen von Jakob Gebürsch kamen über die Mutter von Joachim Kapp (eine geb. Seil) in den Familienbesitz. Jakob Gebürsch nahm sich der Mutter von Joachim Kapp wie ein Vater an, auch wenn eine offizielle Adoption nicht erfolgte.
Zwei ledergebundene Poesiealben der Schwestern Klara und Helena Kaiser (geb. 1900 und 1901), Mainz, Mathildenstraße 5, jeweils mit der Widmung "Zur Erinnerung! meiner geliebten Mutter, zu Weihnachten 1913";
Drucksachen: Karte "Zur Eröffnungsfeier des neuen Mainzer Schützenheim am 5. April 1903" mit Programm und Speisenfolge; Mitglied-Karte des Mainzer Ruder-Vereins für Jacob Gebürsch, 28. Juni 1882; Karte "Fest-Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Mainzer-Rudervereins" für Jakob Gebürsch, Mainz, 23. Mai 1903; Eintrittskarte und Festgottesdienst-Ordnung für den Stadtverordneten Gebürsch zur Einweihung der neuen Synagoge, Mainz, den 3. September 1912; Dank des Komitees des Mainzer Carneval-Vereins für Überlassung eines Liedes für eine Veranstaltung [am 3.1.1933]; zwei Broschüren von [Geschenkhaus] Ewald Frey, Mainz, Fischtorplatz 11 bzw. Schillerstraße 17-25 zur staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen: "Die blauen Schwerter, Ich brauche ein Tafelservice, welches wähle ich?" (S. 1-34), nach 1930 und "225 Jahre Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen 1710-1935", 1935
Die Unterlagen von Jakob Gebürsch kamen über die Mutter von Joachim Kapp (eine geb. Seil) in den Familienbesitz. Jakob Gebürsch nahm sich der Mutter von Joachim Kapp wie ein Vater an, auch wenn eine offizielle Adoption nicht erfolgte.
Zwei ledergebundene Poesiealben der Schwestern Klara und Helena Kaiser (geb. 1900 und 1901), Mainz, Mathildenstraße 5, jeweils mit der Widmung "Zur Erinnerung! meiner geliebten Mutter, zu Weihnachten 1913";
Drucksachen: Karte "Zur Eröffnungsfeier des neuen Mainzer Schützenheim am 5. April 1903" mit Programm und Speisenfolge; Mitglied-Karte des Mainzer Ruder-Vereins für Jacob Gebürsch, 28. Juni 1882; Karte "Fest-Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Mainzer-Rudervereins" für Jakob Gebürsch, Mainz, 23. Mai 1903; Eintrittskarte und Festgottesdienst-Ordnung für den Stadtverordneten Gebürsch zur Einweihung der neuen Synagoge, Mainz, den 3. September 1912; Dank des Komitees des Mainzer Carneval-Vereins für Überlassung eines Liedes für eine Veranstaltung [am 3.1.1933]; zwei Broschüren von [Geschenkhaus] Ewald Frey, Mainz, Fischtorplatz 11 bzw. Schillerstraße 17-25 zur staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen: "Die blauen Schwerter, Ich brauche ein Tafelservice, welches wähle ich?" (S. 1-34), nach 1930 und "225 Jahre Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen 1710-1935", 1935
0,1 lfm.
Bestand
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Mainz
Meißen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 08:02 MESZ