Vor dem Notare bekundet Herr Conrad Werdirman, Pleban in Witzenhausen (Wittzenhusen) und Vikar der St. Martinskirche in Kassel, daß er und seine N...
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Urk. 34, 78
Urk. 34, A II, Kassel Martinsstift
Urk. 34 Martinsstift Kassel - [ehemals: A II]
Martinsstift Kassel - [ehemals: A II] >> 1425-1449
1438 Februar 17
Not.-Instr. des kaiserl. Notars und Klerikers Johannes Wynrich von Kassel, Pergt. mit dem Signete des Notars. - Rückw. gleichzeit. Rubrum: Litera d. Conr. Werdermans, plebani in Wittzenhusen, super pensione 21 talentorum. Zusatz des 16. Jahrh.: annue de ecclesia solvendis capitulo.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno 1438, ind. 1., pontificatus Eugenii pape IV. anno 7., die decima septima mensis februarii, in Kassel, im Hause des Herrn Johannes Nordirshusen, Dechanten der St. Martinskirche.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare bekundet Herr Conrad Werdirman, Pleban in Witzenhausen (Wittzenhusen) und Vikar der St. Martinskirche in Kassel, daß er und seine Nachfolger an der gen. Pfarrkirche Witzenhausen dem Dechanten und Kapitel der Martinskirche einen jährlichen Zins von 21 Pfund hessische Pfennige Kasseler Währung, halb zu Ostern, halb zu Michaelis, schulden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Conrad Ustingk und Ditmar Stadknecht, Laien der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 955.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vor dem Notare bekundet Herr Conrad Werdirman, Pleban in Witzenhausen (Wittzenhusen) und Vikar der St. Martinskirche in Kassel, daß er und seine Nachfolger an der gen. Pfarrkirche Witzenhausen dem Dechanten und Kapitel der Martinskirche einen jährlichen Zins von 21 Pfund hessische Pfennige Kasseler Währung, halb zu Ostern, halb zu Michaelis, schulden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Conrad Ustingk und Ditmar Stadknecht, Laien der Mainzer Diözese.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 955.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ