Nach dem Tod Johann Niclas Schragmüllers, des bisherigen Lehensträgers der Reichsstadt Schwäbisch Hall, belehnt Kaiser Karl VI. Johann Niclas Schragmüller [d. J.], gemäß vorgewiesener Vollmacht Nachfolger des älteren Schragmüller, mit dem Markt[flecken] vor dem Schloss Vellberg und mit dem dortigen Ortsteil Hergershof samt allem inner- und außerhalb der Gemarkung gelegenen Zubehör. Der Aussteller betont, dass von den Vasallen "zu begebendten fählen wie hievor iedermahlen fünffundzwainzig Goldtgulden" zu bezahlen sind, und bestätigt, dass der Hofratssekretär Dionysius Sutor als bevollmächtigter Vertreter Schragmüllers die Lehenspflicht "gethan" und den Lehenseid abgelegt hat.
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Nach dem Tod Johann Niclas Schragmüllers, des bisherigen Lehensträgers der Reichsstadt Schwäbisch Hall, belehnt Kaiser Karl VI. Johann Niclas Schragmüller [d. J.], gemäß vorgewiesener Vollmacht Nachfolger des älteren Schragmüller, mit dem Markt[flecken] vor dem Schloss Vellberg und mit dem dortigen Ortsteil Hergershof samt allem inner- und außerhalb der Gemarkung gelegenen Zubehör. Der Aussteller betont, dass von den Vasallen "zu begebendten fählen wie hievor iedermahlen fünffundzwainzig Goldtgulden" zu bezahlen sind, und bestätigt, dass der Hofratssekretär Dionysius Sutor als bevollmächtigter Vertreter Schragmüllers die Lehenspflicht "gethan" und den Lehenseid abgelegt hat.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 U 2997
2650
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 186 Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher
Schwäbisch Hall, Reichsstadt: Urkunden, Akten und Amtsbücher >> Urkunden >> ab 1700
1712 April 14
Urkunden
Ausstellungsort: München
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 1 Unterschrift
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 1 Unterschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:46 MEZ
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