Anforderung von Gutachten des Generalfiskals über die Verleihung von Schutzprivilegen und Konzessionen für die Juden in Berlin
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I. HA Rep. 104, IV A Nr. 036
I. HA Rep. 104 Generalfiskalat
Generalfiskalat >> 03. Judenwesen (1703 - 1813) >> 03.02. Provinzen (1737 - 1812) >> 03.02.01. Brandenburg (Kurmark) (1737 - 1812) >> 03.02.01.02. Einzelne Städte (1737 - 1812) >> 03.02.01.02.02. Berlin (1737 - 1808)
10. Jan. 1785 - 29. Dez. 1788
Enthält v. a.:
- Generalschutzprivileg für den Saffian- und Korduanlederfabrikaten Ruben Meyer und dessen Kinder, 6. Febr. 1772 (Abschrift)
- Ansetzung des jüngsten Sohnes des ordentlichen Schutzjuden Nathan Lewin in Rathenow, Hirsch Nathan, als 2. Kind auf den väterlichen Schutzbrief in Berlin und Verheiratung des letzteren mit der Tochter Rechel [Rahel] des dortigen Schutzjuden Salomon Abraham Leffmann, März - Mai 1785
- Ansetzung des Sohnes des Berliner generalprivilegierten Schutzjuden Abraham Marcus, Marcus Marcuse, und Verheiratung des letzteren mit der Tochter Jente des dortigen Bankiers Joël Wulff, Mai - Juni 1785
- Gesuch der Tochter Fegele des Breslauer generalpriviligierten Schutzjuden Daniel Kuh zur Heirat des Berliner Schutzjuden Elias Moses Ries, Aug., Dez. 1785, Jan. - April, Juli 1786
- Konzession für die Schutzjuden und Unternehmer Israel Marcus und van Halle zur Übernahme der ehemaligen Samt- und Seidenmanufaktur des Moses Ries in Berlin, Sept. 1785, dabei: Generalschutz- und Handelsprivileg für Israel Marcus, 6. Juli 1785 (Abschrift)
- Ansetzung des Sohnes des Oberlandesältesten und generalprivilegierten Schutzjuden Daniel Itzig, Jacob Daniel Itzig, und dessen Verheiratung mit der Tochter Zerla des Berliner Kattunfabrikanten Isaac Benjamin Wulff, Sept. - Oktob 1785
- Bestätigung des aus Lissa/Südpr. stammenden Meyer Simon Weyl als 4. Assessor, bei der jüdischen Gemeinde in Berlin, Jan. 1786, dabei: Wahl des bisherigen Assessors Lewin Abraham zum Landesrabbiner in Schwabach
- Ansetzung der Tochter Fradchen des generalprivilegierten Bankiers Abraham Marcuse und deren Verheiratung mit dem Sohn des Berliner Bankiers Nathal Lieppmann, Abraham Nathan Liepmann, Mai - Juni 1786
- Ausweisung des in Konkurs geratenen Seidenfabrikanten Hirsch Moses Ries in Berlin und der Aberkennung seines Schutzbriefs, Okt. 1786, Jan. 1787
- Generalschutz- und Handelsprivileg für den Oberlandesältesten Jacob Moses in Berlin, 26. Dez. 1786 (Abschrift), Jan. 1787
- Schutzbrief für den aus Polen stammenden Lehrer für Arithmetik an der jüdischen Freischule in Berlin, Lesser, Febr. - März 1787
- Verheiratung der Enkelin Roesel des verstorbenen generalprivilegierten Schutzjuden Veitel Ephraim in Berlin mit dem Hamburger Bankier Jacob Moses Hertz, März - April 1787, dabei: Verleihung des Generalprivilegs an die Hofjuweliere und Münzentrepreneurs Ephraim&Söhne, 20 März 1761 (Abschrift)
- Verheiratung des Sohnes Salomon Jacob Moses des Oberlandesältesten Jacob Moses in Berlin mit der Tochter Rückel [Rahel?] des dortigen Schutzjuden David Esaias Ries, April 1787
- Gesuch des Juden Baer Flies aus Den Haag um Niederlassung in Preußen, Juni, Sept. - Okt. 1787
- Gesuch des Levin Bonheim in Potsdam um Erteilung einer Gratis-Konzession für seinen Sohn Simon Lewin Bonheim als Wappenstecher und Steinschneider, Jan. 1788
- Gesuch des Dr. med. Jeremias Wolff in Berlin um eine Konzession zur Heirat der Tochter Hanna des verstorbenen generalprivilegierten Bankiers Abraham Marcuse, Feb. - März 1788
- Gesuch des generalprivilegierten Schutzjuden Joël Samuel Nauen um Ansetzung seines Sohnes Salomon Joël und zur Heirat der Tochter Hannchen des hannoverschen Schutzjuden Moses Joseph Detmold, März - April 1788
- Gesuch des generalprivilegierten Schutzjuden und Unternehmers Ruben Meyer um eine Konzession zur Ansetzung und Verheiratung seiner Tochter Edel, Mai - Juni 1788
- Gesuch des Schutzjuden Isaac Lazarus Oppenheimer um eine Konzession zur Errichtung einer Piqué- und Kattunmanufaktur, Juli - Aug. 1788
- Hofjuwelier Ephraim Veitel wegen einer Konzession zur Heirat der Lea Zurkam aus Frankfurt am Main, Aug. - Sept. 1788
- Gesuch des Cossmann Abraham Meyer in Berlin, Sohn des generalprivilegierten Schutzjuden Abraham Meyer Jacob, um Ansetzung auf den väterlichen Schutzbrief und zur Heirat der Tochter Sara des Schutzjuden Dr. med. Hertz Marcus Schlesinger in Frankfurt/O., Dez. 1788
- Generalschutzprivileg für den Saffian- und Korduanlederfabrikaten Ruben Meyer und dessen Kinder, 6. Febr. 1772 (Abschrift)
- Ansetzung des jüngsten Sohnes des ordentlichen Schutzjuden Nathan Lewin in Rathenow, Hirsch Nathan, als 2. Kind auf den väterlichen Schutzbrief in Berlin und Verheiratung des letzteren mit der Tochter Rechel [Rahel] des dortigen Schutzjuden Salomon Abraham Leffmann, März - Mai 1785
- Ansetzung des Sohnes des Berliner generalprivilegierten Schutzjuden Abraham Marcus, Marcus Marcuse, und Verheiratung des letzteren mit der Tochter Jente des dortigen Bankiers Joël Wulff, Mai - Juni 1785
- Gesuch der Tochter Fegele des Breslauer generalpriviligierten Schutzjuden Daniel Kuh zur Heirat des Berliner Schutzjuden Elias Moses Ries, Aug., Dez. 1785, Jan. - April, Juli 1786
- Konzession für die Schutzjuden und Unternehmer Israel Marcus und van Halle zur Übernahme der ehemaligen Samt- und Seidenmanufaktur des Moses Ries in Berlin, Sept. 1785, dabei: Generalschutz- und Handelsprivileg für Israel Marcus, 6. Juli 1785 (Abschrift)
- Ansetzung des Sohnes des Oberlandesältesten und generalprivilegierten Schutzjuden Daniel Itzig, Jacob Daniel Itzig, und dessen Verheiratung mit der Tochter Zerla des Berliner Kattunfabrikanten Isaac Benjamin Wulff, Sept. - Oktob 1785
- Bestätigung des aus Lissa/Südpr. stammenden Meyer Simon Weyl als 4. Assessor, bei der jüdischen Gemeinde in Berlin, Jan. 1786, dabei: Wahl des bisherigen Assessors Lewin Abraham zum Landesrabbiner in Schwabach
- Ansetzung der Tochter Fradchen des generalprivilegierten Bankiers Abraham Marcuse und deren Verheiratung mit dem Sohn des Berliner Bankiers Nathal Lieppmann, Abraham Nathan Liepmann, Mai - Juni 1786
- Ausweisung des in Konkurs geratenen Seidenfabrikanten Hirsch Moses Ries in Berlin und der Aberkennung seines Schutzbriefs, Okt. 1786, Jan. 1787
- Generalschutz- und Handelsprivileg für den Oberlandesältesten Jacob Moses in Berlin, 26. Dez. 1786 (Abschrift), Jan. 1787
- Schutzbrief für den aus Polen stammenden Lehrer für Arithmetik an der jüdischen Freischule in Berlin, Lesser, Febr. - März 1787
- Verheiratung der Enkelin Roesel des verstorbenen generalprivilegierten Schutzjuden Veitel Ephraim in Berlin mit dem Hamburger Bankier Jacob Moses Hertz, März - April 1787, dabei: Verleihung des Generalprivilegs an die Hofjuweliere und Münzentrepreneurs Ephraim&Söhne, 20 März 1761 (Abschrift)
- Verheiratung des Sohnes Salomon Jacob Moses des Oberlandesältesten Jacob Moses in Berlin mit der Tochter Rückel [Rahel?] des dortigen Schutzjuden David Esaias Ries, April 1787
- Gesuch des Juden Baer Flies aus Den Haag um Niederlassung in Preußen, Juni, Sept. - Okt. 1787
- Gesuch des Levin Bonheim in Potsdam um Erteilung einer Gratis-Konzession für seinen Sohn Simon Lewin Bonheim als Wappenstecher und Steinschneider, Jan. 1788
- Gesuch des Dr. med. Jeremias Wolff in Berlin um eine Konzession zur Heirat der Tochter Hanna des verstorbenen generalprivilegierten Bankiers Abraham Marcuse, Feb. - März 1788
- Gesuch des generalprivilegierten Schutzjuden Joël Samuel Nauen um Ansetzung seines Sohnes Salomon Joël und zur Heirat der Tochter Hannchen des hannoverschen Schutzjuden Moses Joseph Detmold, März - April 1788
- Gesuch des generalprivilegierten Schutzjuden und Unternehmers Ruben Meyer um eine Konzession zur Ansetzung und Verheiratung seiner Tochter Edel, Mai - Juni 1788
- Gesuch des Schutzjuden Isaac Lazarus Oppenheimer um eine Konzession zur Errichtung einer Piqué- und Kattunmanufaktur, Juli - Aug. 1788
- Hofjuwelier Ephraim Veitel wegen einer Konzession zur Heirat der Lea Zurkam aus Frankfurt am Main, Aug. - Sept. 1788
- Gesuch des Cossmann Abraham Meyer in Berlin, Sohn des generalprivilegierten Schutzjuden Abraham Meyer Jacob, um Ansetzung auf den väterlichen Schutzbrief und zur Heirat der Tochter Sara des Schutzjuden Dr. med. Hertz Marcus Schlesinger in Frankfurt/O., Dez. 1788
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Weitere selbständige bzw. im Umkreis des Geheimen Rats, des Kabinetts oder des Generaldirektoriums ressortierende Verwaltungs- und Justizbehörden (z. T. mit über 1808 hinausreichender Laufzeit) (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Generalfiskalat (Bestand)
- 03. Judenwesen (1703 - 1813) (Gliederung)
- 03.02. Provinzen (1737 - 1812) (Gliederung)
- 03.02.01. Brandenburg (Kurmark) (1737 - 1812) (Gliederung)
- 03.02.01.02. Einzelne Städte (1737 - 1812) (Gliederung)
- 03.02.01.02.02. Berlin (1737 - 1808) (Gliederung)
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