Eberhard Graf zu Königstein und Diez, Herr zu Eppstein und Münzenberg, belehnt Em[merich] und Wigand, Gebrüder, Ludwig und Wilhelm, Vettern, alle von Mudersbach, wegen seiner Herrschaft Eppstein zu Mannlehen mit Gülten, Zehnten und Gütern in der Herrschaft Falkenstein, laut Pfandbriefen von Philipp von Falkenstein, dem Ältesten, Herrn zu Münzenberg für Ortt 'zum Hain ' über 41 Achtel Korn, mit [3]00 Pfund Heller abzulösen von 1305 September 25 (sabatho ante d. Michaelis), von Philipp von Falkenstein, dem Ältesten, Herrn zu Münzernberg für Ortt 'zum Hayn' über 14 Achtel Korn abzulösen mit 100 Pfund Heller von 1358 vor Juni 5 (octava ante diem beati Bonifatii episcopi) von Philipp von Falkenstein, dem Jüngsten, Herrn zu Münzenberg für Henichgen von Isenburg (Eysennbergk) über den Waldzehnten, halb, zu Homburg (Hoemberg), abzulösen mit 300 Gulden, von 1381, woran sich der Aussteller die Einlösung vorbehält, dazu mit Lehen der Herrschaft Eppstein, Burglehen zu Diez 7 1/2 Gulden auf den Leuten auf dem Westerwald, genannt 'Bubchgins lute', zu Mannlehen mit 1/3 am Hof zu + Hausen (Husenn by Sal[ze]), wie die von Sottenbach diesen von der Herrschaft Eppstein hatten und Dimant (Dienner) von Sottenbach diesen seinen Voreltern verkauft hat, dazu zu Burglehen sein Haus zu Homburg, genannt die 'alt Schule', eine Wiese zu Rendel (Rendell), an welchem Burglehen sie der Verzicht ihrer Eltern auf Haus und Wiese nicht irren soll, sowie mit 4 Gulden auf der Kellerei zu Homburg, auf die sie verzichtet haben, dann mit einem Hof zu Frickhofen, dem 'clein Hoiffe', den Johann von Sottenbach seinen Voreltern aufgetragen, endlich mit dem Diezer Teil am Waldzehnten und am Zehnten zu Rodenberg und der Diezer Gülte im D[rie]dorfer Kirchspiel, auf deren Ablösung der Aussteller verzichtet. Siegler: Aussteller.