"Crysse Ruelen son der Lower" übergibt zu Erbe vor Cunrad, einem weltlichen Richter zu Mainz, Jeckel Kockeney einen Teil eines Gartens, gelegen an Peder Dommaess, "hensyt des graben", gegen 12 Schilling Heller Zins, fällig auf Johanni B. oder binnen Monatsfrist. Der Beständer soll ferner den Bodenzins ohne Schaden des Verleihers leisten. "Auch sal der vorgenante Jeckel den zun machen und eyn rame uff den flecken setzen; und wan der vorgenant Jeckel den flecken wyl lassen lygen fur den zinss, so sal er yn lassen lygen mit der ramen und mit allem buwe und besseruenge, und mist darane ussbrethen.". Zeugen: Heyl Kockeney, Heintze Feder, Frederich Zun der Schneider und Henne Geltzenlichter. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo secundo feria quinta ipsa die sanctorum Petri et Pauli apostolorum."
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"Crysse Ruelen son der Lower" übergibt zu Erbe vor Cunrad, einem weltlichen Richter zu Mainz, Jeckel Kockeney einen Teil eines Gartens, gelegen an Peder Dommaess, "hensyt des graben", gegen 12 Schilling Heller Zins, fällig auf Johanni B. oder binnen Monatsfrist. Der Beständer soll ferner den Bodenzins ohne Schaden des Verleihers leisten. "Auch sal der vorgenante Jeckel den zun machen und eyn rame uff den flecken setzen; und wan der vorgenant Jeckel den flecken wyl lassen lygen fur den zinss, so sal er yn lassen lygen mit der ramen und mit allem buwe und besseruenge, und mist darane ussbrethen.". Zeugen: Heyl Kockeney, Heintze Feder, Frederich Zun der Schneider und Henne Geltzenlichter. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo secundo feria quinta ipsa die sanctorum Petri et Pauli apostolorum."
U / 1402 Juni 29
IV 150
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
29.06.1402
Mainz
Ausfertigung. Perg. S. stark beschädigt. Rückvermerk: "Kw gassin".
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ