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Erträge, Inventare und Vererbleihungen des herrschaftlichen Hofes Ginsberg
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inventarium des herrschaftlichen Hofs Ginsberg (1783); Verstärkung des Aufschlagwassers der Siegenschen Hütten und Hämmer durch die auf der Lützel unweit des Hofes Ginsberg befindlichen Wäbach und den nahegelegenen Hahnenkopfer Brunnen (1783); Verzeichnis der zum Hof Ginsberg gehörenden Hauberge (1780); Ertragsberechnung des Hofes Gindberg unter Berücksichtigung des 1786 vorgekommenen Mißwuchses (1787); Gesuche der Eingesessenen zu Helberhausen um Überlassung einiger Ginsberger Wiesen zur Erbleihe (1790); Gesuch des Johannes Kesseler zu Ruckersfeld um Verpachtung des auf dem Hof Ginsberg befindlichen Backhauses als Wohnung (1790); Gesuch der Pächter des Hofes Ginsberg um Aushauung des Schrammerheidebruchs (1790); Gesuch des Pächters Johann Henrich Preis um Überlassung eines Hofteils an den Forstbediensteten (1790); Vererbleihungen der Ginsberger Hofgüter besonders an die Gemeinde Grund (1791-1794); Lieferungen des Hofes Ginsberg (1791); Versteigerung von Fourage auf dem Ginsberger Hof (1791); Gesuch der Gemeinde Grund um Überlassung des Dungs vom herrschaftlichen Hof Ginsberg (1791); Absteinungsprotokolle über der den Gemeinden vom Hof Ginsberg in Erblehen überlassenen Grundstücke (20.05.1791); Gesuch der Gemeinde Grund um Schutz ihrer Erblaihe des Hofs Ginsberg und wegen des davongenommenen Jannerguts (1791); Abbruch und Verkauf von Gebäuden des Hofes Ginsberg (1791); Gesuche des ehemaligen Hofmitpächters Johann Henrich Jungt um Abverdingung rückständiger Hofpacht und um Erlassung rückständiger Fouragelieferungen und Zahlungen (1791-1792); Gesuch der Gemeinde Vormwald um Abänderung einer Viehtrift im Ginsberger Erblehen (1792); Gesuch des Johannes Gieseler zu Herzhausen um Erwerb eines herrschaftlichen in der Hees stehenden Baus als künftiges Wohnhaus (1793); Gesuch des Schulmeisters Steuber zu Sieghütte um Verkauf eines herrschaftlichen Gebäudes zu einem Wohnhaus (1793); Gesuch des Thomas Weber zu Hillnhütten um Überlassung des auf dem Hof Ginsberg stehenden unbewohnten Hauses (1793); Gesuch des Tillmann Hüttenhain zu Hilchenbach um käufliche Überlassung der beiden Schweineställe auf dem Ginsberger Hof (1793); Gesuch des Jacob Herling zu Hillnhütten um käufliche Überlassung des halben Viehstalls auf dem Hof Ginsberg (1793); Rechnungen über die wegen der Vererbleihung vollzogenen Käufe (1793-1794); Gesuch des Wilhelm Stahlschmidt des Älteren zu Ernsdorf um Überlassung mitgekaufter Kuhwege (Kühtwege) ausd em gekauften halben Viehstall des Ginsberger Hofes (1793); Gesuch des ehemaligen Pächters Johann Henrich Preis zu Vormwald um Vergütung einer für den Hof Ginsberg angeschafften Pumpe und Feueresels (1793); Differenzen zwischen den Gemeinden Helberhausen und Vormwald wegen einer strittigen Fahrt in den Haubergen (1796); Supplik der Gemeinde Helberhausen wegen erlittener Verkürzung bei der verteilung des herrschaftlichen so genannten Ginsberger Hofgutes (1800); Promemoria des Rentmeisters Vollpracht zu Hilchenbach über die Vererbleihung der Ginsberger Hofgüter 1790-1791 an die Gemeinden Lützel, Grund, Vormwald, Helberhausen und Oberndorf (1807). Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), Rentmeister J. Hertz (Hilchenbach), Pächter Johann Henrich Preis (Ginsberg), Pächter Johann Henrich Jung (Ginsberg), Heusler (Dillenburg), von Röder (Dillenburg), Rentmeister A. Vollpracht (Hilchenbach), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Oberforstmeister von Witzleben (Dillenburg), Oberförster Johannes H. Klein (Lützel), Ginsberg (Dillenburg), H. Pagenstecher (Dillenburg), Käufer (Netphen).
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.