Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz verzichtet auf die fahrende und liegende Habe der Else, Heinrich von Lustadts unehelicher Tochter. Else war mit Jakob (Jacob) Faut und Jakob (Jacoben) zu Kirrweiler verehelicht und ist ohne Leibserben verstorben, wobei der zweitgenannte Jakob sie überlebt hat. Nachdem der Pfalzgraf ihren Besitz nach ihrem Tode aufgrund ihrer unehelichen Geburt eingezogen hat, gibt er ihn wieder an Hensel Scherer und Heinrich Faut (Fauts Heinrich), des Jakobs Bruder und Schwager, beide zu Kirrweiler. Beide haben dem Pfalzgrafen für das Erbe 60 Gulden bezahlt, wobei dieser sich eine Wiese zu Lachen aus dem Besitz der Else vorbehält. Hensel und Heinrich mögen die Güter als Eigengut ohne Beirrung innehaben, von allen Schulden Elses nimmt sich der Pfalzgraf hingegen aus.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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