Streitsache zwischen dem Land Wursten und den Schrötering'schen Erben in Hamburg wegen Exekution einer Schuldforderung
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Rep. 5a, Nr. 2493
Rep. 5a Fach 160 Nr. 22
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 13 Landesschulden des Erzstifts Bremen, auch Gläubiger des Verdener Domkapitels
1688-1689
Enthält: Gesuche der Interessenten des Wurster Neulandes in den Kirchspielen Misselwarden, Padingbüttel und Dorum an die Regierung vom 15. August und 23. Oktober 1688 um eine Anlage im ganzen Land Wursten zur Zahlung der geforderten Gelder (mit Anlagen: Exekutionsmandat an die Interessenten vom 21. Oktober 1688, Auszug aus dem Schrötering'schen Kommissionsprotokoll aus Dorum vom 19. Juli 1688); Memorial des Obervogtes Dr. Johann Georg Wolff vom 9. September 1689 wegen Aufhebung der verderblichen Exekution; Interzessionales der gesamten Einwohner des Landes Wursten vom 10. September 1689 (mit Anlage: Tribunalsbescheid vom 5. März 1689 wegen Suspension der Immission)
Verzeichnung
Wolff, Johann Georg, Dr., Obervogt, Land Wursten
Wursten, Land, Schulden Misselwarden, Neuland, Interessenten Padingbüttel, Neuland, Interessenten Dorum, Neuland, Interessenten
Schulden, Land Wursten Erben, Schrötering'sche, Schuldforderung Schuldforderung, Erben, Schrötering'sche Tribunal, Wismar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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