Rep. 020 Rechenzentrum (Bestand)
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Rep. 020
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Universität Regensburg >> Zentrale Einrichtungen
Bemerkungen Leiter des Rechenzentrums: 1967-1971 Horst Busse 1971-1973 Elmar Sachs (kommissarisch) 1973-1978 Dr. James Bartlett 1980-2004 Dr. Bernd Knauer 2005-2017 Martin Wimmer seit 2017 Dr. Christoph Bauer (kommissarisch bis 2022) Vorwort Bestandsgeschichte Der vorliegende Bestand ist unvollständig, da der Leiter Dr. Bernd Knauer bald nach dem gescheiterten Versuch der Einrichtung eines Universitätsarchivs 1996/97 umfangreiche Altakten entsorgen ließ (mündliche Mitteilung durch Martin Wimmer). Nach dem überraschenden Unfalltod Knauers 2004 erfolgte die Ablage wesentlich weniger strukturiert, was sich in der mangelnden Fortschreibung des Aktenplans niederschlug. Die erste Abgabe erfolgte durch den Leiter des Rechenzentrums Martin Wimmer im November 2013. Die Hauptabgabe fand im Vorfeld des Universitätsjubiläums im Jahr 2016 statt. Die Klassifikation folgte zunächst dem zweiten Aktenplan. Bei den Erschließungsarbeiten musste der Aktenplan sukzessive erweitert werden, wodurch er jedoch einer sinnvollen Beständegliederung entgegenstand. Daher wurde die Klassifikation im Herbst 2017 abgeändert.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ