Strafsache gegen den Redakteur Hans Steinicke in Berlin
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I. HA Rep. 84a, Nr. 58652
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.07 Presse und Agitation >> 04.03.05.06.07.01 Berlin
1929 - 1930
Enthält:
- Abschrift des Urteils gegen den Redakteur Hans Steinicke wegen Beleidigung des Polizeipräsidenten Zörgiebels und Aufforderung zum Ungehorsam in Artikeln der Roten Fahne vom 11. und 13. Dezember 1928
- Zeitungsartikel: "Zörgiebel will kein Provokateur sein - Der Beleidigungsprozeß gegen die "Rote Fahne" vertagt" in der Nr. 132 der "Roten Fahne" vom 24. Juli 1929
- Zeitungsartikel: "Vertuschung des Polizei-Meuchelmordes am Genossen Willi Schulz- Grausiger Auftakt zu dem blutigen Maiterror Zörgiebels" in Nr. 216 der "Roten Fahne" vom 27.10.1928
- Zeitungsartikel: "Nicht erschlagen! Zusammenbruch einer kommunistischen Verleumdung" in Nr. 586 der Zeitung "Der Abend " vom 14. Dezember 1929
- Zeitungsartikel: "Zörgiebels "Ehre" gerettet? - Gefängnis und Geldstrafe wegen "Beleidigung" Zörgiebels - Über die Mai-Vorfälle darf nicht gesprochen werden - Gewerkschaften als Bestandteile des Staatsapparates" in Nr. 256 der "Roten Fahne" vom 14. Dezember 1929.
- Abschrift des Urteils gegen den Redakteur Hans Steinicke wegen Beleidigung des Polizeipräsidenten Zörgiebels und Aufforderung zum Ungehorsam in Artikeln der Roten Fahne vom 11. und 13. Dezember 1928
- Zeitungsartikel: "Zörgiebel will kein Provokateur sein - Der Beleidigungsprozeß gegen die "Rote Fahne" vertagt" in der Nr. 132 der "Roten Fahne" vom 24. Juli 1929
- Zeitungsartikel: "Vertuschung des Polizei-Meuchelmordes am Genossen Willi Schulz- Grausiger Auftakt zu dem blutigen Maiterror Zörgiebels" in Nr. 216 der "Roten Fahne" vom 27.10.1928
- Zeitungsartikel: "Nicht erschlagen! Zusammenbruch einer kommunistischen Verleumdung" in Nr. 586 der Zeitung "Der Abend " vom 14. Dezember 1929
- Zeitungsartikel: "Zörgiebels "Ehre" gerettet? - Gefängnis und Geldstrafe wegen "Beleidigung" Zörgiebels - Über die Mai-Vorfälle darf nicht gesprochen werden - Gewerkschaften als Bestandteile des Staatsapparates" in Nr. 256 der "Roten Fahne" vom 14. Dezember 1929.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.07 Presse und Agitation (Gliederung)
- 04.03.05.06.07.01 Berlin (Gliederung)