Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Conrad, Abt des Stifts zu Hersfeld (Hersfelde), leiht Ritter Herman [II.] Riedesel (Ritheßel) und seinen Leibslehenserben auf dessen Bitten die fo...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1439 Juni 29
Ausfertigung, Pergament (13,8 x 29,9 cm) mit ursprünglich anhängendem Siegel (fehlt) Zusätzlich: eine nicht buchstabengetreue Abschrift (leicht modernisiert, 18. Jh.,) auf Papier liegt bei
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ipso die sanctorum Petri et Pauli apostolorum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad, Abt des Stifts zu Hersfeld (Hersfelde), leiht Ritter Herman [II.] Riedesel (Ritheßel) und seinen Leibslehenserben auf dessen Bitten die folgenden Lehen: ?ein Viertel an dem "zendim zu Kurle" und ein "vorweg darselbis mit yrer zubehorunge, den zendin halb zu Ostheym, Haynrode, das dorf, und Gassenhayn, das dorf, mit gerichte und rechte und allen zubehorungen, den zendin zu Heydelbach mit sinen zubehorungen, Rorenfurt, daz dorf mit zendin, wasser, weyde, ecker, wyßen, holz, felt und alle sinen zubehorungen, zwene zenden zu den zwen Engilbrechtishusen, Holtzmansvelt mit gerichte und rechte mit allem nutze und zubehorunge, Engelnrode mit allem nutze und rechte, besucht ader unbesucht, als wyr und unser Stift darane han ader habin mugen, nichtis ußgescheidin, und nemlich das kyrchlehen mit allir zubehorunge, eynen hof zu Wendesdorff und suben husse landis zu Starkolsishußen mit alle yren zubehorungen?"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "haben Wyr Conrad apt eg(enan)nt(er) thun uns(er) Inges(igil) hengen an dissen briff"
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Unvollständige Abschrift, Papier. Mbg. Hessische Lehenreverse, Riedesel 3. Aus letzterer zieht Armbrust (Geschichte der Stadt Melsungen 125) einen irrtümlichen Schluß.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 579
laut Vermerk: "Siegel fehlt. 21. I. 1909"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.