Johann Kasimir, Pfalzgraf bei Rhein, erneuert als Vormund Friedrichs, des minderjährigen Sohnes des verstorbenen Kurfürsten Ludwig von der Pfalz, Balthasar von Gleißenthal [Stadt Windischeschenbach, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab] den Lehensbrief über die in der Urkunde genannten Lehensstücke und Güter, welche ihm mit Genehmigung Pfalzgraf Friedrichs, Kurfürsten von der Pfalz, des Vaters von Johann Kasimir, schon bestätigt worden waren. Regina, geb. von Plankenfels [Lkr. Bayreuth], Witwe von Wolf von Weihern [Stadt Pfreimd, Lkr. Schwandorf], hatte die Güter ihrem zweiten Mann Balthasar von Gleißenthal als Heiratsgut mit in die Ehe gebracht. Sie war vor Erlangung der Bestätigung des Lehens ihres Ehemanns durch Pfalzgraf Friedrich (Lehensbrief vom 29. Januar 1567) gestorben. Die Kinder aus ihrer ersten Ehe, ihr Sohn Georg Sixt von Weihern und ihre beiden Töchter Anna und Magdalena, hatten in die testamentarische Verfügung eingewilligt. Balthasar von Gleißenthal hat Sixt von Weihern dafür eine Abfindung bezahlt. Siegler: Aussteller