Kaiser Karl VI. lädt auf Klage der Stadt Nürnberg den Bambergischen Dompropst Otto Philipp Freiherrn von Guttenberg, dann dessen Amtsverweser zu Fürth, Johann Jacob Bonnalino, endlich Johann Leonhard Lotter, Gerichtsschreiber daselbst, wegen ihrer Eingriffe in das Nürnberger Besteuerungs- und Einquartierungsrecht der Bamberger Afterlehensleute und Nürnberger Untertanen zu Fürth vor das kaiserliche Hofgericht.
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Kaiser Karl VI. lädt auf Klage der Stadt Nürnberg den Bambergischen Dompropst Otto Philipp Freiherrn von Guttenberg, dann dessen Amtsverweser zu Fürth, Johann Jacob Bonnalino, endlich Johann Leonhard Lotter, Gerichtsschreiber daselbst, wegen ihrer Eingriffe in das Nürnberger Besteuerungs- und Einquartierungsrecht der Bamberger Afterlehensleute und Nürnberger Untertanen zu Fürth vor das kaiserliche Hofgericht.
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden 1228
S. I. L. 280 Nr. 1516 a
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden >> D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung)
23.12.1717
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit kaiserl. Unterschrift u. zu Ende aufgedr. Siegel
Überlieferung: Ausf.
Ausstellungsort: Wien
Originaldatierung: Geben in etc. Wien, den 23. Decembris etc. 1717
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1717
Monat: Dezember
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Libell
Überlieferung: Ausf.
Ausstellungsort: Wien
Originaldatierung: Geben in etc. Wien, den 23. Decembris etc. 1717
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1717
Monat: Dezember
Tag: 23
Äußere Beschreibung: Libell
Bonnalino, Joh. Jakob
Guttenberg, Otto Philipp
Karl VI., Kaiser
Lotter, Johann Leonhard
Bamberg, Dompropstei
Fürth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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