Sankt Blasien (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Urkunden >> Kleinere geistliche Territorien >> St. Blasien
Überlieferungsgeschichte
Während der Revolutionskriege mehrfach Flüchtungen des Archivs der Benediktinerabtei St. Blasien in die Schweiz, bei der Säkularisation 1805/1806 nach Österreich. Übernahme der verbliebenen Archivalien vom Provinzialarchiv Freiburg ins Generallandesarchiv 1840. Einreihung der ältesten Urkunden in die Bestände A-E und Rödelselekt, bis 1932 Extraditionen nach Aarau und Luzern. 1982 Verfilmung der Bestände in St. Paul/Lavanttal
Inhalt und Bewertung
Generalia, badische Orte A-Z, nichtbadische Orte A-Z
Während der Revolutionskriege mehrfach Flüchtungen des Archivs der Benediktinerabtei St. Blasien in die Schweiz, bei der Säkularisation 1805/1806 nach Österreich. Übernahme der verbliebenen Archivalien vom Provinzialarchiv Freiburg ins Generallandesarchiv 1840. Einreihung der ältesten Urkunden in die Bestände A-E und Rödelselekt, bis 1932 Extraditionen nach Aarau und Luzern. 1982 Verfilmung der Bestände in St. Paul/Lavanttal
Inhalt und Bewertung
Generalia, badische Orte A-Z, nichtbadische Orte A-Z
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ