Kläger: Rat der Stadt Hamburg, Beklagte: Graf Ernst von Holstein-Schauenburg und Johann Goßmann, Drost zu Pinneberg, Prozessvertreter: Dr. Johann Gödelmann, Lizentiat der Rechte Martin Khun, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Johann Georg Krapff, Streitgegenstand: Inaugenscheinnahme und Kautionsleistung in einem Streit um die Störung der Stadt Hamburg im Besitz der Weidegerechtigkeit an dem bei Altona gelegenen "Heuberg" durch die Errichtung neuer Gebäude trotz "Novi operis nunciatio"
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Kläger: Rat der Stadt Hamburg, Beklagte: Graf Ernst von Holstein-Schauenburg und Johann Goßmann, Drost zu Pinneberg, Prozessvertreter: Dr. Johann Gödelmann, Lizentiat der Rechte Martin Khun, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Johann Georg Krapff, Streitgegenstand: Inaugenscheinnahme und Kautionsleistung in einem Streit um die Störung der Stadt Hamburg im Besitz der Weidegerechtigkeit an dem bei Altona gelegenen "Heuberg" durch die Errichtung neuer Gebäude trotz "Novi operis nunciatio"
LASH, Abt. 390 Nr. 150
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1609-1618
Enthält: RKG 1609-1618; Privileg des Kaisers Friedrich I. 1189 für die Stadt Hamburg, beglaubigt 1609 durch das Hamburger Domkapitel, und Privileg des Grafen Johann II. von Holstein 1280 für die Stadt Hamburg (Q 22-23); Vertrag vom 02.06.1607 zwischen den Parteien (Q 21); Kommissionsberichte von 1609, 1610 des Dr. Rütger Ruland, lüneburgischer Rat, mit den Originalprotokollen der herangezogenen Notare Heinrich Goßmann, Albert Oldehorst, Andreas Götze und Arnold Weisweiler, enthaltend Zeugenaussagen (nach Q 34);
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ