Johannes Thomas Brewer, kurfürstl. Trierischer Ausschuss-Leutnant, in Vollmacht für Johannes Lotharius und dessen Brüder Philipps Henrich und Georg Eberhard und Schwestern Maria Amalia und Anna Magdalena alle von Heddesdorf (Hedeßdorff), bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Herzogs Johann Georg zu Sachsen usw. und des Grafen Salentin Ernst zu Manderscheid usw. von Hachenburg, den 3. und 13. August 1678 über Belehnung mit dem durch den Tod der Mutter der Genannten, Anna Alberta verw. von Heddesdorf (Hedeßdorff) geb. v. Irmtraut erledigten Haus, Hof und der "Erbschaft" zu Lützelau, die vormals Friedrich v. Bicken von der Grafschaft Sayn inne gehabt hat; nebst dem Hof zu "Irlich" an der Nister und den Weihern "unter Hegeborn".
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Johannes Thomas Brewer, kurfürstl. Trierischer Ausschuss-Leutnant, in Vollmacht für Johannes Lotharius und dessen Brüder Philipps Henrich und Georg Eberhard und Schwestern Maria Amalia und Anna Magdalena alle von Heddesdorf (Hedeßdorff), bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Herzogs Johann Georg zu Sachsen usw. und des Grafen Salentin Ernst zu Manderscheid usw. von Hachenburg, den 3. und 13. August 1678 über Belehnung mit dem durch den Tod der Mutter der Genannten, Anna Alberta verw. von Heddesdorf (Hedeßdorff) geb. v. Irmtraut erledigten Haus, Hof und der "Erbschaft" zu Lützelau, die vormals Friedrich v. Bicken von der Grafschaft Sayn inne gehabt hat; nebst dem Hof zu "Irlich" an der Nister und den Weihern "unter Hegeborn".
340, U 14138 b
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 11 1650 bis 1699 >> 11 3 1671-1680
1678 August 3 / 13
Original Pergament, Siegel hängt in offener Holzkapsel an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: --geben.. (wie oben)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rentmeister Rockendorff
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rentmeister Rockendorff
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:11 MESZ