Pfarrer Hermann Lutze (Bestand)
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7NL 007
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 007 Pfarrer Hermann Lutze
Bestandsbeschreibung: Pfarrer Hermann Lutze Hermann Lutze (1903-1987) war Pfarrer in Kleinich (1929-1936), Wichlinghausen (1936-1953) und Wuppertal-Elberfeld (1956-1968). Neben seinem Pfarreramt übte er weitere kirchliche Tätigkeiten aus: Synodalbeauftragter für die Männerarbeit, Schulreferent des Kirchenkreises Barmen, Katechetisches Amt (Landeskatechet), Mitglied des Theologischen Prüfungsamts und Vorsitzender des Ausschusses für den Kindergottesdienst der Ev. Kirche im Rheinland. Noch elf Jahre nach seiner Pensionierung gab er Religionsunterricht am Carl-Duisberg-Gymnasium. Politisch engagierte er sich für die Christlich Demokratische Union (CDU). Inhalt: Biographisches - Geschäftspapiere, neben seinem Tätigkeit als Pfarrer der Kirchengemeinden u.a. Kontroverse mit Hans Brückmann über die Kindertaufe und Präses Professor D. Dr. Joachim Beckmann über die Thesen der Arnoldshainer Konferenz, Vorträge, Artikel und Predigten - Dienstliche Nebenfunktionen, u.a. Gemeinschaft evangelischer Erzieher in Wuppertal - Tätigkeit für die CDU Literatur: Hermann Lutze, Halt im Wetterwind. Erlebnisse und Erfahrungen aus acht Jahrzehnten (SVRKG 73), Köln 1983. Ergänzende Archivbestände: Pers. 51 L 114; 6HA 028 (Katechetisches Amt); 6HA 042 (Kindergottesdienstarbeit); HStA Düsseldorf, Sammlung Hüttenberger RWN 139. Einleitung des Findbuchs Hermann Lutze (1903-1983) war Pfarrer in Kleinich (1929-36), Wichlinghausen (1936-1956) und Wuppertal-Elberfeld (1956-68), bis er 1969 in den Ruhestand trat. Er übte während seiner Dienstzeit verschiedene besondere kirchliche Tätigkeiten u.a. im Bereich des katechetischen Amtes der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Männerarbeit aus. Zudem war er am Aufbau der CDU nach dem 2. Weltkrieg beteiligt. Weitere Angaben zur Person befinden sich in dem Lebenslauf auf Seite 5 und in Hermann Lutzes Biographie "Halt im Wetterwind". Der Nachlass von Pfarrer Lutze wurde am 24.11.1988 bei Prof. Roters in Berlin von Herrn Dr. Meyer, dem Leiter des landeskirchlichen Archivs in Düsseldorf, abgeholt. Die Klassifikation richtet sich nach dem Beitrag von Wolfgang Stein "Kirchliche Nachlässe, insbesondere Pfarrernachlässe" (in: Handbüchlein für Archivpfleger und Archivordner der Ev. Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1995, S. 334-342). Bei der Bewertung wurden nur einige wenige Dubletten kassiert. Der Bestand wurde im Juni 2001 von Staatsarchivinspektoranwärterin Susanne Hentschel im Rahmen eines Praktikums verzeichnet. Weitere Bestände Hauptstaatsarchiv Düsseldorf "Sammlung Hüttenberger" RWN 139 Personalakte Lutze im Archiv der EKiR Zeitungsausschnittsammlung Lutze im Archiv der EkiR Abkürzungsverzeichnis a.D.Außer Dienst ATAltes Testament CDUChristliche Demokratische Union D.Theologischer Doktor Dr.Doktor EAKEvangelischer Arbeitskreis der CDU EKDEvangelische Kirche Deutschland ev.Evangelisch FAZFrankfurter Allgemeine Zeitung MdBMitglied des Bundestages NRZNeue Rheinische Zeitung NTNeues Testament Nov.November s.Siehe Lebenslauf 17.1.1903: Geboren in Köln-Ehrenfeld 23.2.1987: Gestorben in Wuppertal Schule und Beruf Volksschule am Eigelstein in Köln 1913-22 (Abitur): Evangelisch geprägtes Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Köln 1913 - 15 Pimpf bei "Der Wandervogel" 1917-19: Katechumenen- und Konfirmandenunterricht 1920-30: Aktive Zeit im "Wandervogel" SS 1922: Uni Bonn WS 1922/23: Uni Wien SS 1923- WS 1923/24: Uni Bonn SS 1924- WS 1924/25: Uni Basel SS 1925- WS 1925/26: Uni Marburg 1926: Erste theologische Prüfung in Koblenz 1926-27: Lehrvikariat bei Pfarrer Josten in Honnef 1927-28: Hilfsprediger in Bergisch-Gladbach 1928: Zweite theologische Prüfung in Koblenz 1928: Ordination in Duisburg durch Superintendent Hess 1928-29: Hilfsprediger in Duisburg 1929-36: Pfarrer in Kleinich/Trier 1936-56: Pfarrer in Barmen-Wichlinghausen 1956-68: Pfarrer in Elberfeld-Johanneskirche 1969: Ruhestand Besondere kirchliche Tätigkeit 1945-47: Schulreferent im Nebenamt 1947-53: Schulreferent im Hauptamt 1947-79: Religionslehrer 1953: Landeskatechet 1954-56: Landespfarrer im katechetischen Amt Kreissynodalkatechet Synodalbeauftragter für die Männerarbeit Landesbeauftragter für den Kindergottesdienst Düsseldorf, 2015 Susanne Hentschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ