Der Offizial zu Münster bezeugte, daß Herr Johann Becker, Rektor der anderen Vikarie zum hl. Geist in der Lambertikirche daselbst, Arnt v. Raesfeld zu Hammern einen Rentbrief des Alboth Wichartz und seiner Frau Engele über einen jährlich, am Jakobitage aus ihrem, zwischen den Häusern des Johann Reveynick und Johann Smeddynik gelegeten Haus zu Billerbeck zahlbaren Gulden, ausegstellt durch den dortigen Grafen Cordt Kock am 25. Juli 1532 übertragen habe. Zeugen: Herr Berndt upe, Offiziant der Liebfrauenkapelle, und Bernhardus Edynck, Diener des Hofes zu Münster. Gegeven ... 1551 up dach Anthonii abbatis. Orig., Perg., Siegel des Ausstellers beschädigt. Archiv von Pelden gen. Cloudt, Nr. 189
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Der Offizial zu Münster bezeugte, daß Herr Johann Becker, Rektor der anderen Vikarie zum hl. Geist in der Lambertikirche daselbst, Arnt v. Raesfeld zu Hammern einen Rentbrief des Alboth Wichartz und seiner Frau Engele über einen jährlich, am Jakobitage aus ihrem, zwischen den Häusern des Johann Reveynick und Johann Smeddynik gelegeten Haus zu Billerbeck zahlbaren Gulden, ausegstellt durch den dortigen Grafen Cordt Kock am 25. Juli 1532 übertragen habe. Zeugen: Herr Berndt upe, Offiziant der Liebfrauenkapelle, und Bernhardus Edynck, Diener des Hofes zu Münster. Gegeven ... 1551 up dach Anthonii abbatis. Orig., Perg., Siegel des Ausstellers beschädigt. Archiv von Pelden gen. Cloudt, Nr. 189
U 189
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Urkunden
1551 Januar 17
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ