Altshausen, Ballei Elsass-Burgund, Kommende (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 344
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 >> Deutscher Orden und Johanniterorden >> Deutscher Orden: Ballei Elsaß-Burgund
(1312), 1393-1805
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält das 1825 von Lotter für das Staatsarchiv bestimmte Schriftgut aus der Aktenabteilung des Archivs der ehemaligen Landkommende betreffend Angelegenheiten der Ballei. Die weiteren Schicksale der Archivalien wie bei B 343. Der Bestand gliedert sich in:
I. Kapitelsakten,
II. Generalvisitationen,
III. Landkomtursachen,
IV. Reverse der Deutschordensritter,
V. Beziehungen zu Auswärtigen (Nellenburg, Bistum Konstanz, Landvogtei Schwaben, Königsegg-Aulendorf),
VI. Kirchensachen (hauptsächlich Differenzen mit dem Bistum Konstanz),
VII. Allgemeines zur Geschichte der Ballei,
VIII. Einzelne Kommenden (Altshausen, Mainau nebst Beuggen, Kommenden im Elsass).
Das Online-Findbuch basiert auf einer von Dr. Eberhard Fritz vom Archiv des Hauses Württemberg in Altshausen im November 2007 erstellten Textfassung, die von Samuel Drimmer für ScopeArchiv aufbereitet wurde.
Bü 1-356 (365 Büschel)
Bestand
Edition und Kommentar von B 344 Nr. 217 bei K. O. Müller, Beschreibung der Kommenden der Deutschordensballei Elsass-Schwaben-Burgund im Jahre 1393 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Bd. 3) 1958.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ