44/121,2 [Nr. 103]: 1629 März 5 Verkauf eines Baum-, Wein- und Blumengartens vor dem Lustnauer Tor durch Bartholomeus Hettler, ehem. Linguar-Professor am Collegii, und seine Ehefrau Susanne Barbara an Dr. med. Mathäus Müller, Professor an der Universität, und seine Ehefrau Barbara geb. Büdenbach
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
1629
Enthält: Verkäufer: Bartholomäus Hettler, ehemaliger Linguar-Prof. am Fürstl. Collegium zu Tübingen, und seine Ehefrau Susanna Barbara; Käufer: Dr. med. Matthäus Müller, Prof. zu Tübingen, und seine Ehefrau Barbara geb. Büdembach; Kaufobjekt: Baum-, Wein- und Blumengarten mit Häuslein; Lage: Vor dem Lustnauer Tor "unten auf die gemeine Landstraße, oben auf des Schmalbrünnlins Gäßlein stoßend, zwischen den Gärten des gen. Dr. Müller und [Jakob] Weininger, Bürgermeister, einerseits und den Gärten des Niclas Ochsenbach andererseits liegend"; Lasten: 10 lb in die Kellerei Tübingen; Kaufpreis: 700 fl; Zahlungsweise: 200 fl bar, 300 fl auf Georgi, den Rest von 200 fl zu verzinsen; Bemerkungen: Konfirmierung 1629 März 6
Akte
Vgl. UAT 2/15 fol. 231
Müller, Matthäus (geb. um 1580)
Weininger, Jacob (1564-1636)
Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134 (Archivale)