Vollzugsanstalt Ludwigsburg, Zweigstelle Hohenasperg: Verwaltungsakten, Personalakten von Gefängnis-Gefangenen, Krankenakten der Irren-Abteilung (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 356 d VI
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Strafanstalten
1902-1939 (Na bis 1954)
Überlieferungsgeschichte
Die Strafanstalt Ludwigsburg wurde 1736 als Zucht-, Arbeits- und Waisenhaus gegründet, 1746 kam eine Irrenanstalt hinzu. 1809 wurden die männlichen Strafgefangenen in das Zuchthaus Gotteszell, 1812 die Irrenanstalt nach Zwiefalten, 1825 das Waisenhaus nach Weingarten, 1841 die weiblichen Gefangenen nach Markgröningen, 1846 die jugendlichen Strafgefangenen nach Hall verlegt. Es blieb das Arbeitshaus, das 1872 in ein Zuchthaus umgewandelt wurde. 1887 erfolgte die Angliederung der Filialstrafanstalt Hohenasperg.
Vorbemerkung: Der Bestand E 356 d VI, Gefangenenpersonal- und Verwaltungsakten der Vollzugsanstalt Ludwigsburg, Zweigstelle Hohenasperg setzt sich zusammen aus den Ablieferungen der Vollzugsanstalt bzw. des Strafvollzugsmuseums Ludwigsburg vom 6.5.1986 mit Unterlagen der Gefangenenabteilung (bislang E 356 d VII, jetzt E 356 d VI Büschel 2 - 376), vom Juli 1909 mit Unterlagen der Irrenabteilung (jetzt E 356 d VI Büschel 377 - 844) sowie zwei kleineren Ablieferungen vom 10. und 17.6.1991, v.a. Verwaltungsakten, und vom 27.7.1992 (jetzt E 356 d VI Büschel 1 u. 845 - 875). Bei der nunmehr erfolgten Zusammenführung der Teilbestände und Gesamterschließung wurden alle Gefangenenpersonalakten nach numerus-currens auf MIDEPER-Erfassungsformularen durch die Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz und Ulrike Seufer von April - Mai 1993 aufgenommen und über EDV für das Findbuch alphabetisch sortiert. Der Bestand enthält schwerpunktmäßig Akten zu den Jahrgängen 1905 - 1935 und 1945 der Gefangenenbücher (s. Bände in E 356 c und E 356 d II), die Gesamtlaufzeit erstreckt sich von 1909 - 1939 mit Nachakten bis 1954. Weitere Gefangenenpersonalakten der Zweigstrafanstalt Hohenasperg finden sich - teilweise aus demselben Zeitraum - im bereits 1979 bearbeiteten Findbuch zum Bestand E 356 d V Band 2, das infolgedessen bei der Benutzung mitheranzuziehen ist. Die Redaktion des Findbuchs besorgte der Unterzeichnende, die Reinschrift oblag Frau Hildegard Aufderklamm. Vorliegender Bestand E 356 d VI umfaßt insgesamt 875 Büschelnummern (die Nummer 591 ist nicht belegt) = 3,7 lfd. m Akten. Ludwigsburg, im Januar 1994 Hofer
Nachtrag: Bü 876: eingekommen am 07.04.2006 vom Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg (Zugang 2006/44); Bü 877-905: eingekommen am 03.09.2001 vom Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg (Zugang 2001/49) Im Zuge der Einarbeitung dieser Zugänge wurden die personenbezogenen Akten des Bestandes getrennt in Personalakten der Gefängnis-Gefangenen und Krankenakten der Irren-Abteilung. Krankenakten sind sowohl von Gefängnis- als von Zuchthaus-Gefangenen vorhanden - zu erkennen am Zusatz G bzw. U der Gefangenennummer (= Vorsignatur). Die Büschel 863-867 wurden, da es sich um Personalakten von Zuchthaus-Gefangenen handelte, dem Bestand E 356 d V zugewiesen. Die Büschelnummern 863-867 sind damit nicht mehr belegt. Bearbeitung: Leuchtweis, Mai 2008
Die Strafanstalt Ludwigsburg wurde 1736 als Zucht-, Arbeits- und Waisenhaus gegründet, 1746 kam eine Irrenanstalt hinzu. 1809 wurden die männlichen Strafgefangenen in das Zuchthaus Gotteszell, 1812 die Irrenanstalt nach Zwiefalten, 1825 das Waisenhaus nach Weingarten, 1841 die weiblichen Gefangenen nach Markgröningen, 1846 die jugendlichen Strafgefangenen nach Hall verlegt. Es blieb das Arbeitshaus, das 1872 in ein Zuchthaus umgewandelt wurde. 1887 erfolgte die Angliederung der Filialstrafanstalt Hohenasperg.
Vorbemerkung: Der Bestand E 356 d VI, Gefangenenpersonal- und Verwaltungsakten der Vollzugsanstalt Ludwigsburg, Zweigstelle Hohenasperg setzt sich zusammen aus den Ablieferungen der Vollzugsanstalt bzw. des Strafvollzugsmuseums Ludwigsburg vom 6.5.1986 mit Unterlagen der Gefangenenabteilung (bislang E 356 d VII, jetzt E 356 d VI Büschel 2 - 376), vom Juli 1909 mit Unterlagen der Irrenabteilung (jetzt E 356 d VI Büschel 377 - 844) sowie zwei kleineren Ablieferungen vom 10. und 17.6.1991, v.a. Verwaltungsakten, und vom 27.7.1992 (jetzt E 356 d VI Büschel 1 u. 845 - 875). Bei der nunmehr erfolgten Zusammenführung der Teilbestände und Gesamterschließung wurden alle Gefangenenpersonalakten nach numerus-currens auf MIDEPER-Erfassungsformularen durch die Zeitangestellten Dr. Dieter Schütz und Ulrike Seufer von April - Mai 1993 aufgenommen und über EDV für das Findbuch alphabetisch sortiert. Der Bestand enthält schwerpunktmäßig Akten zu den Jahrgängen 1905 - 1935 und 1945 der Gefangenenbücher (s. Bände in E 356 c und E 356 d II), die Gesamtlaufzeit erstreckt sich von 1909 - 1939 mit Nachakten bis 1954. Weitere Gefangenenpersonalakten der Zweigstrafanstalt Hohenasperg finden sich - teilweise aus demselben Zeitraum - im bereits 1979 bearbeiteten Findbuch zum Bestand E 356 d V Band 2, das infolgedessen bei der Benutzung mitheranzuziehen ist. Die Redaktion des Findbuchs besorgte der Unterzeichnende, die Reinschrift oblag Frau Hildegard Aufderklamm. Vorliegender Bestand E 356 d VI umfaßt insgesamt 875 Büschelnummern (die Nummer 591 ist nicht belegt) = 3,7 lfd. m Akten. Ludwigsburg, im Januar 1994 Hofer
Nachtrag: Bü 876: eingekommen am 07.04.2006 vom Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg (Zugang 2006/44); Bü 877-905: eingekommen am 03.09.2001 vom Strafvollzugsmuseum Ludwigsburg (Zugang 2001/49) Im Zuge der Einarbeitung dieser Zugänge wurden die personenbezogenen Akten des Bestandes getrennt in Personalakten der Gefängnis-Gefangenen und Krankenakten der Irren-Abteilung. Krankenakten sind sowohl von Gefängnis- als von Zuchthaus-Gefangenen vorhanden - zu erkennen am Zusatz G bzw. U der Gefangenennummer (= Vorsignatur). Die Büschel 863-867 wurden, da es sich um Personalakten von Zuchthaus-Gefangenen handelte, dem Bestand E 356 d V zugewiesen. Die Büschelnummern 863-867 sind damit nicht mehr belegt. Bearbeitung: Leuchtweis, Mai 2008
899 Büschel (5,0 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
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