Alheitgen, Witwe des verstorbenen Adolph Parsch, Conrad Hilgers, ihr Schwiegersohn und dessen Ehefrau Mergen, Alheitgens Tochter, Eheleute Emundt und Alheit Krusen von Kempen verkaufen an Bürgermeister Jacob Holter ihren Anteil, der ihnen durch den Tod der Catharina, Ehefrau des Jacob Holter laut Testament des Andries Hieben, des ersten Mannes der Catharina Parsch zugefallen ist. Der Nachlass ist folgender: Der Anteil eines Hausplatzes am Hamtor zwischen Johann Schlossmecher und Theiss Schillings, hinten auf das Erbe von Theiss Schillings schießend. Weiter ein Anteil von 3 Morgen Land am Bahof, eine Seite an dem Weg zum Drugen Pütz, die andere auf den Weg nach Löveling, vorn auf Clarissen Land, hinten auf die Spitze aus der Trennung beider Wege schießend. Noch einen Anteil an einem Garten vor dem Hamtor von ungefähr 30 Ruten, zwischen Gärten des Dr. Franziskus Fabritius, Claes Witten und Andreas Dogscherer hinten auf Land des Jacob Kops schießend.
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Alheitgen, Witwe des verstorbenen Adolph Parsch, Conrad Hilgers, ihr Schwiegersohn und dessen Ehefrau Mergen, Alheitgens Tochter, Eheleute Emundt und Alheit Krusen von Kempen verkaufen an Bürgermeister Jacob Holter ihren Anteil, der ihnen durch den Tod der Catharina, Ehefrau des Jacob Holter laut Testament des Andries Hieben, des ersten Mannes der Catharina Parsch zugefallen ist. Der Nachlass ist folgender: Der Anteil eines Hausplatzes am Hamtor zwischen Johann Schlossmecher und Theiss Schillings, hinten auf das Erbe von Theiss Schillings schießend. Weiter ein Anteil von 3 Morgen Land am Bahof, eine Seite an dem Weg zum Drugen Pütz, die andere auf den Weg nach Löveling, vorn auf Clarissen Land, hinten auf die Spitze aus der Trennung beider Wege schießend. Noch einen Anteil an einem Garten vor dem Hamtor von ungefähr 30 Ruten, zwischen Gärten des Dr. Franziskus Fabritius, Claes Witten und Andreas Dogscherer hinten auf Land des Jacob Kops schießend.
B.01.05, 0920
129
B.01.05 Schöffenkollegium
Schöffenkollegium >> 12
1607 Mai 15.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ