Vermögensverwaltung Allgemeines
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4KG 048 Schwanenberg, 125
4KG 048 Schwanenberg Schwanenberg
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1637-1797
Enthält: Kauf- und Schuldbriefe: 1. Dietrich und Franz Schmidt und Geschwister schulden den Armen der Gemeinde Schwanenberg 32 Taler auf Andreas zu 6 % Unterpfand Ackerland, 30 Oktober 1637, Vogt Johann Rohdoerffer; 2. Schöffen zu Tüschenbroich Jan Krantz und Vit Quack: arret Jacobs von Arsbeck oo Dreutgen schulden an Twilmen Heinen und oo Veßken (oder Neßken) 89 Taler aus Kauf, Unterpfand Bongart und Scheune 3/4 Hafer an Fronhof zu Gladbach, Quittung über Rückzahlung von 100 Talern, 17.2.1653; 3. Peter zur Mahr löst eine Pastoratsrente auf 1/2 Morgen Bongart (Ww Tielen) In der Brügge, Amt Wassenberg für 13 Taler. Genehmigt von Quadt, Juni 1697; 4. Theiß Friedrichs verkauft an Pastor einen Garten für 46 Taler, Genehmigung Quadt, mit Siegel, 14.1.1710; 5. Armenvorsteher in Schwanenberg verkaufen an Arnold Gördts zu Holtum: a. Baumgarten zu Holtum b. Bauland im Holtumer Feld auf Grambusch zu gelegen 1/2 Morgen für 72 Taler, 11. Dezember 1772; 6. Peter Krings oo Magdalena Jacob übertragen das Erbteil von der Maria Jansen an die Armen: Haus, Hof, Garten, Baumgarten an Geneiken 1 1/2 Morgen für 115 Reichstaler, dazu an Jacob Quasten 57 Reichstaler und Leibzucht für Johann Cüppers; dazu Quittung für Leibzucht Cüppers, 6.10.; 1797 Wegberg J. Hoogen Doppelblatt mit Anlage (Alimentationskontrakt)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.01.2026, 04:14 MEZ