Lagerbuch der Kellerei Schorndorf über ihre Rechte, Güter und Gefälle zu Endersbach gefertigt durch Johann Christoph Jäger, Lic. utr. iur., Beilstein von Daniel Schwegler, Schultheiß, Josias Wagner, Amtsverweser, Hans Dautel und Jakob Wagner, alle 3 Richter zu Endersbach, 1690-1696, Amtsexemplar
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Bd 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 170 Altwürtt. Teilbestände
Altwürtt. Teilbestände >> 4. Endersbach (Lkr. Waiblingen)
1690-1696
Enthält: Ober- und Herrlichkeit - Frevel und Unrecht - gemeine Dienste und Fron - Steuer und Anlagen - Schutz- und Schirmgeld - Frei- und Abzug von Inwohnern und Ausleuten - großer und kleiner Zoll - Wegzoll - Ungelt - Weglöse und Handlohn - Herrschaftseigene Güter - Hauptrecht und Fäll - Rauchhennen - Einzug der jährlichen Gefälle - geistliche Lehen und Pflünden - Meßner-, Schützen- und Hirtenamt - Beinutzung des Schultheißen - Zehnten - Kelter und Kelterwein - jährl. Steingrubenzins - erbliche Mühle - ewig unablösige Hellerzinse - Fischwasser - einzechtige Güter - erbliche Lehen - ewig unablöslige Früchte nach der Zelg - Bodenzinswein
Darin: S. 653: Vermerk über eine falsche Maßangabe des alten Lagerbuchs
Urkunden: S. 10 - 25: 1568 Nov. 9, Stuttgart - Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Endersbach und Strümpfelbach einerseits, Konrad Thum von Neuburg für sich und seine Hintersaßen zu Stetten andererseits vergleichen sich über Zwing und Bann, Hohe und Niedere Obrigkeit auf der Seemühle zu Stetten sowie über den Viehtrieb, Sr.: 1. Herzog Christoph von Württemberg, 2. Thum v. Neuburg (Or.: A 398 PU 31); S. 27 - 38: 1586 Sept. 14, Stuttgart - Herzog Ludwig von Württemberg vergleicht die Streitigkeiten zwischen den Gemeinden Endersbach und Strümpfelbach um das Losungsrecht der Gemeinden auf ihrer Markung und die Steinsetzung auf der "Etzweide", Sr.: A.; S. 51 - 59: 1499 Aug. 17 (Sa. nach Assumptio) Stuttgart - Herzog Ulrich zu Württemberg beurkundet mit geordnetem Regiment einen Vergleich zwischen Endersbach und Strümpfelbach wegen des Steuerrechts an Gütern, die jeder Teil in den anderen Zehnten liegen hat, und am Gandelhof, Sr.: A. (=WR 11993, Original nicht vorhanden); S. 59 - 68: 1560 Juni 21 (Fr. nach Veit) - Balthasar Adelmann von Adelmannsfelden und Georg Gaisberg, beide Vögte zu Schorndorf, vergleichen den Streit zwischen Endersbach und Strümpfelbach um die Besteuerung des im Endersbacher Zehnten gelegenen Gandelhofs, Sr.: die 2 A.; S. 70 - 80: 1536 April 25 - Herzog Ulrich von Württemberg vergleicht den Streit zwischen Stephan Baumann und Jakob Contz von Stetten, Pfleger der Kinder des Hans Rytz selg, einerseits, und der Gemeinde Endersbach andererseits, wegen der Besteuerung der Wiesen bei der Mühle unter Stetten, Sr.: A.; S. 97 - 101; 1522 April 30, Stuttgart (s. Bd. 9, Bl. 25-28); S. 103 -120: 1529 Okt. 4 (Mo. nach Michael) - Friedrich von Freyberg zu Ysemberg zu Kisslegg, Obervogt zu Schorndorf, und die zugeordneten Richter vergleichen den Streit zwischen den Gemeinden Großheppach, Endersbach, Beilstein und Kleinheppach um den Bau der Straße auf dem Pfahlbühel, Sr.: A. (Or. nicht in A 398); S. 203 - 207: 1540 Aug. 26 (Do. nach Bartholomäus) (s. Bd. 9, Bl. 310-334)
Respripte betr. Braugeldfestsetzung, 1650 (S. 128); Hauptrecht von nicht leibeigenen Personen, 1646 (S. 154); Kelterabgaben, 1645, 1666 (S. 184, 186); Genehmigung zur Trennung der Fronhofsgüter 1562 (S. 466)
Darin: S. 653: Vermerk über eine falsche Maßangabe des alten Lagerbuchs
Urkunden: S. 10 - 25: 1568 Nov. 9, Stuttgart - Schultheiß, Gericht und Gemeinde zu Endersbach und Strümpfelbach einerseits, Konrad Thum von Neuburg für sich und seine Hintersaßen zu Stetten andererseits vergleichen sich über Zwing und Bann, Hohe und Niedere Obrigkeit auf der Seemühle zu Stetten sowie über den Viehtrieb, Sr.: 1. Herzog Christoph von Württemberg, 2. Thum v. Neuburg (Or.: A 398 PU 31); S. 27 - 38: 1586 Sept. 14, Stuttgart - Herzog Ludwig von Württemberg vergleicht die Streitigkeiten zwischen den Gemeinden Endersbach und Strümpfelbach um das Losungsrecht der Gemeinden auf ihrer Markung und die Steinsetzung auf der "Etzweide", Sr.: A.; S. 51 - 59: 1499 Aug. 17 (Sa. nach Assumptio) Stuttgart - Herzog Ulrich zu Württemberg beurkundet mit geordnetem Regiment einen Vergleich zwischen Endersbach und Strümpfelbach wegen des Steuerrechts an Gütern, die jeder Teil in den anderen Zehnten liegen hat, und am Gandelhof, Sr.: A. (=WR 11993, Original nicht vorhanden); S. 59 - 68: 1560 Juni 21 (Fr. nach Veit) - Balthasar Adelmann von Adelmannsfelden und Georg Gaisberg, beide Vögte zu Schorndorf, vergleichen den Streit zwischen Endersbach und Strümpfelbach um die Besteuerung des im Endersbacher Zehnten gelegenen Gandelhofs, Sr.: die 2 A.; S. 70 - 80: 1536 April 25 - Herzog Ulrich von Württemberg vergleicht den Streit zwischen Stephan Baumann und Jakob Contz von Stetten, Pfleger der Kinder des Hans Rytz selg, einerseits, und der Gemeinde Endersbach andererseits, wegen der Besteuerung der Wiesen bei der Mühle unter Stetten, Sr.: A.; S. 97 - 101; 1522 April 30, Stuttgart (s. Bd. 9, Bl. 25-28); S. 103 -120: 1529 Okt. 4 (Mo. nach Michael) - Friedrich von Freyberg zu Ysemberg zu Kisslegg, Obervogt zu Schorndorf, und die zugeordneten Richter vergleichen den Streit zwischen den Gemeinden Großheppach, Endersbach, Beilstein und Kleinheppach um den Bau der Straße auf dem Pfahlbühel, Sr.: A. (Or. nicht in A 398); S. 203 - 207: 1540 Aug. 26 (Do. nach Bartholomäus) (s. Bd. 9, Bl. 310-334)
Respripte betr. Braugeldfestsetzung, 1650 (S. 128); Hauptrecht von nicht leibeigenen Personen, 1646 (S. 154); Kelterabgaben, 1645, 1666 (S. 184, 186); Genehmigung zur Trennung der Fronhofsgüter 1562 (S. 466)
Provenienz: Kelterei Schorndorf
1 Foliobd., S. 5-742
Archivale
Einband und Anfangsblätter fehlen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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27.11.2025, 3:37 PM CET