Eisenbahnen
Vollständigen Titel anzeigen
Bestand C,, 029
Bestand C Überlieferung der Amtsverwaltung Verl 1922-1935
Überlieferung der Amtsverwaltung Verl 1922-1935 >> I Allgemeine Verwaltung >> 13 Verkehrswesen
1910 - 1928
Enthält: U.a. 2. Geschäftsbericht des Verbandes der Verkehrs-Vereine Westfalens über das zweite Geschäftsjahr vom 22. Mai 1909 bis zum 9. April 1910; Akten betr. Änderung des Fahrplans auf der Teutoburger-Wald-Eisenbahn (Fahrpläne 1911; Ausschnitt aus der Wiedenbrücker Zeitung: Die Anschlüsse am Vormittag passen nicht mehr); 12. Geschäftsbericht der Teutoburger-Wald-Eisenbahn-Gesellschaft für das Geschäftsjahr 1910/11): Der Fahrplan ist im Interesse der Arbeiter geändert worden - der Amtmann führt dagegen ins Feld, dass sie dadurch für Schüler, Behördengänger und Geschäftsleute (bes. Viehhändler) ungünstiger geworden sind, am Ende wird ein Kompromiss gefunden; wirtschaftliche Verhältnisse in den Gemeinden Sende, Liemke und Österwiehe, 17.9.1913 (Erhebung für die projektierte Bahn Lage - Lippstadt) sowie in Verl; gewerbliche und industrielle Betriebe in Österwiehe (mit Kaunitz), Bornholte, Verl, Liemke (mit Schloß Holte), 14.11.1913; Denkschrift über den Entwurf einer Staatseisenbahn von Lippstadt durch den Kreis Wiedenbrück und die Dörenschlucht (Teutoburger Wald) nach Lage in Lippe, 1913; Antrag auf Bau eines Abortgebäudes in Kaunitz wird am 24.11.1913 von der TWE abgelehnt; daraufhin lässt der Amtmann eine polizeiliche Aufforderung ergehen;20.4.1914: Gastwirt Degener stellt seinen Brunnen und Abort kostenlos zur Verfügung; Preisermäßigungen für Angehörige kranker, verwundeter oder verstorbener deutscher Krieger; Ausnahmetarife für Fleischlieferungen während des Krieges; Zeichnungen: Eisenbahndirektionsbezirk Münster (Westf.), Bahnhof Schloß Holte, Erweiterung der Gleise und Nebenanlagen, aufgestellt Osnabrück, den 12. November 1915, Königl. Eisenbahnbetriebsamt, gez. Stewe, und Querprofile der alten Bielefelder Landstraße am Bahnhof Schloß Holte zum Bericht vom 24/2 15 z. Vfg. 11 41 Rg. IV 4821/14, Abzeichnung, aufgestellt beim B. A. 2, Osnabrück, d. 13.11.15, gez. Stewe; kriegsbedingter Ausfall des Zuges ab Paderborn - geschäftliche Folgen; Eisenbahnerstreik 1920: 'Die schädlichen Folgen des jetzigen Streiks sind in meinem Bezirke nicht fühlbar gewesen.'; Neuvereidigung der TWE-Betriebs- und Bahnpolizeibeamten 1920: Namensliste
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ