3/4 [fol. 142'f]: 1653 April 27 (19) (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIII
Enthält: Anwesend: Rektor Wurmser; Kanzler Pregitzer; Wiebel; Lauterbach; Hafenreffer; Solfleisch; Rauscher; Geilfus; Bieberstein; 1.) Anzeige des Rates der Stadt Straßburg, daß stud. Berent seine Strafe abgebüßt hat. [UAT 3/4, Bl. 142']; 2.) Empfehlungsschreiben von Dr. Daniel Horst, Darmstadt, bezüglich eines Lehrers. [UAT 3/4, Bl. 142']; 3.) Abschlag der Geldbitte des Johann Lofus, Kapitänleutnant zu Herford mit Verweis auf entsprechenden Senatsbeschluss vom 3o.April 1651. (Bocerisches Testament) [UAT 3/4, Bl. 143']; 4.) Testamentseröffnung von Dr. Schmid betreffend. [UAT 3/4, Bl. 143]; 5.) Abschlag der Bitte von Valentin Röther, Organist zu Tübingen, um eine Wohnung. [UAT 3/4, Bl. 143]; 6.) Bitte des Hans Serg, Schulmeister auf dem Kirchhofe, um Interzession an die Stadt Schwäbisch Hall wegen ausstehenden Kostgeldes von stud. Johann Georg Wiebel. [UAT 3/4, Bl. 143]; 7.) Bitte der Bürgermeisterswitwe Kretzmayer Aufnahme ihres Sohnes in das Ficklerische Stipendium. [UAT 3/4, Bl. 143'] um]; 8.) Bitte des Johann Honold, Pfarrherr zu Dußlingen, um ein Stipendium für Elisaeus Gerlach, Stiefsohn von Samuel Gerlach, Pfarrer zu Göppingen. [UAT 3/4, Bl. 143']; 9.) Vergleich der beiden Brunmüller betreffend. [UAT 3/4, Bl. 143']; Anm.: Elisaeus Gerlach: MUT 23664. Anm.: stud. Berent: MUT 23954. Anm.: stud. Johann Georg Wiebel: MUT 23957.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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