Verwaltungsakten und Rechnungsunterlagen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/4 Teil I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Nachlässe, Verbands- und Familienarchive >> Verbands- und Familienarchive >> Hilfsverein für Nerven- und Gemütskranke in Baden-Württemberg
Inhalt und Bewertung
Die Übergabe der Unterlagen an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart erfolgte durch den Schriftführer und Kassierer des Hilfsvereins, Oberamtsrat i.R. Stumpf, in den Jahren 1971, 1973 und 1979.
Enthält: Verwaltungsakten; Rechnungsunterlagen; Jahresbericht anderer Hilfsvereine für psychisch Kranke vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Vorwort: Am 13. Oktober 1971 übergab Herr Oberamtsrat i.R. Stumpf, Schriftführer und Kassier des Hilfsvereins für Nerven- und Gemütskranke in Baden-Württemberg, dem Hauptstaatsarchiv insgesamt 1068 aus der Registratur des Hilfsvereins ausgeschiedene Einzefallakten in Unterstützungsangelegenheiten, die den Zeitraum 1896 bis 1945 mit Vorakten ab 1871 umfassen. Die kultur- und sozialgeschichtlich bedeutsamen Unterlagen wurden entsprechend der von Herrn Stumpf durchgeführten Vorordnung in alphabetischer Folge der Gesuchsteller im Lauf des Jahres 1972 von dem Archivangestellten Gerhard Hose verzeichnet. Die Angaben in den Einzelfallakten zur Person der Antragsteller waren sehr unterschiedlich. In einer großen Zahl von Fällen ließen sich nur unvollständige biographische Daten ermitteln. Wo es möglich war, wurden daher jeweils Familien- und Vorname, Geburtstag und Geburtsort bzw. Wohnort angegeben, wo nicht, wenigstens Familien- und Vorname sowie Wohnort der Gesuchsteller. Stuttgart, 28. September 1973 P. Sauer
112 Nummern
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ