Informationen der KD an die SED-Kreisleitungen Flöha, Freiberg, Glauchau und Hainichen
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BArch MfS BV KMSt AKG/579
BArch MfS BV KMSt AKG BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe
BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe >> Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut >> AKG - Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut >> 1 SED-Kreis- und Stadtleitungen
1988
Enthält u.a.:
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische Ereignisse, u. a. auf die Festnahmen während der offiziellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin, die Neuregelungen beim Zahlungsmittelerwerb bei Reisen in die CSSR und nach Ungarn, die Preisgestaltung beim PKW "Wartburg 1.3" sowie das Verbot der Zeitschrift "Sputnik". - Informationen zum VEB Vereinigte Baumwollspinnereien und -zwirnereien Flöha. - Bericht über das Anbringen der Losung "Krawczyk, wir brauchen Dich" am 9. März 1988 in der POS "Wilhelm Pieck" Niederwiesa. - Lageeinschätzung zum Übersiedlungsgeschehen im Zeitraum Okt. 1987 bis Jan. 1988 im Kreis Flöha. - Informationen zum "Zurückdrängungsprozeß von Übersiedlungsersuchenden" im VEB Spurenmetalle Freiberg, im VEB Textilwerke Palla Glauchau sowie in weiteren Betrieben. - Bericht über die Einführung der bergbaulichen Versicherung sowie die Erweiterung der bergmännischen Versicherung im VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk" Freiberg. - Information über ein handschriftlich verfasstes Gedicht eines Lehrlings aus dem VEB Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb Freiberg mit "politisch-negativem Inhalt" ("30 Meilen, Stacheldraht, Minenfelder zum Quadrat, jetzt wißt ihr, wo ich wohne, ich wohne in der Zone"). - Information über Kontaktbestrebungen wissenschaftlicher Einrichtungen der BRD zur Bergakademie Freiberg. - Reaktionen der Bevölkerung von Meerane auf die Schließung des Freibades. - Bericht über Verzögerungen auf den Baustellen in der Umgebung des Marktes in Glauchau. - Sicherheitsüberprüfungen in Betrieben, u. a. im VEB Papierfabrik Dreiwerden, Buntpapierfabrik Flöha und im VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk" Freiberg. - Informationen zum Seminar "Schutz des ungeborenen Lebens" im Juni in der Kirche Schönborn-Dreiwerden. - Hinweise auf Bestrebungen zur Aufnahme einer Städtepartnerschaft zwischen Frankenberg/DDR und Frankenberg/BRD. - Informationen über den Suizid eines NVA-Soldaten und die Reaktionen seiner Angehörigen. - Bericht zur Folkloregruppe "Brummkreisel" der Ingenieurhochschule Mittweida. - Informationen zu kirchlichen Aktivitäten im Kreis Hainichen.
Erfassung der Bevölkerungsreaktionen auf aktuell-politische Ereignisse, u. a. auf die Festnahmen während der offiziellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin, die Neuregelungen beim Zahlungsmittelerwerb bei Reisen in die CSSR und nach Ungarn, die Preisgestaltung beim PKW "Wartburg 1.3" sowie das Verbot der Zeitschrift "Sputnik". - Informationen zum VEB Vereinigte Baumwollspinnereien und -zwirnereien Flöha. - Bericht über das Anbringen der Losung "Krawczyk, wir brauchen Dich" am 9. März 1988 in der POS "Wilhelm Pieck" Niederwiesa. - Lageeinschätzung zum Übersiedlungsgeschehen im Zeitraum Okt. 1987 bis Jan. 1988 im Kreis Flöha. - Informationen zum "Zurückdrängungsprozeß von Übersiedlungsersuchenden" im VEB Spurenmetalle Freiberg, im VEB Textilwerke Palla Glauchau sowie in weiteren Betrieben. - Bericht über die Einführung der bergbaulichen Versicherung sowie die Erweiterung der bergmännischen Versicherung im VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk" Freiberg. - Information über ein handschriftlich verfasstes Gedicht eines Lehrlings aus dem VEB Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb Freiberg mit "politisch-negativem Inhalt" ("30 Meilen, Stacheldraht, Minenfelder zum Quadrat, jetzt wißt ihr, wo ich wohne, ich wohne in der Zone"). - Information über Kontaktbestrebungen wissenschaftlicher Einrichtungen der BRD zur Bergakademie Freiberg. - Reaktionen der Bevölkerung von Meerane auf die Schließung des Freibades. - Bericht über Verzögerungen auf den Baustellen in der Umgebung des Marktes in Glauchau. - Sicherheitsüberprüfungen in Betrieben, u. a. im VEB Papierfabrik Dreiwerden, Buntpapierfabrik Flöha und im VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk" Freiberg. - Informationen zum Seminar "Schutz des ungeborenen Lebens" im Juni in der Kirche Schönborn-Dreiwerden. - Hinweise auf Bestrebungen zur Aufnahme einer Städtepartnerschaft zwischen Frankenberg/DDR und Frankenberg/BRD. - Informationen über den Suizid eines NVA-Soldaten und die Reaktionen seiner Angehörigen. - Bericht zur Folkloregruppe "Brummkreisel" der Ingenieurhochschule Mittweida. - Informationen zu kirchlichen Aktivitäten im Kreis Hainichen.
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:17 MESZ
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- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Tektonik)
- Staatssicherheit (Tektonik)
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- Bezirksverwaltung (BV) Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- Diensteinheiten innerhalb der BV Karl-Marx-Stadt [Chemnitz] (Tektonik)
- BV Karl-Marx-Stadt, Auswertungs- und Kontrollgruppe (Bestand)
- Auswertungs- und Kontrollgruppe (AKG), MfS-Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt, Teil: Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut (Gliederung)
- AKG - Informationsaustausch mit den SED-Kreis- und Stadtleitungen, der Gebietsleitung sowie der Generaldirektion der SDAG Wismut (Gliederung)
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