65/6b,3: Zivilsache betr. Johannes Mader aus Winterlingen (Kreis Balingen) gegen Gottlieb Linder aus Ebingen, 1841.
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UAT 65/ Medizinische Fakultät (III), Dekanatsakten: Vermischte Sach- und Serienakten
Medizinische Fakultät (III), Dekanatsakten: Vermischte Sach- und Serienakten >> Dekanatsakten: Serienakten (1839-1868) >> Dekanatsjahr 1840/41
1839-1841
Enthält auch: Kriminalsachen betr. Maria Braitmaier aus Kusterdingen (Kreis Tübingen), die A. M. Reister aus Hechingen und Katharina Strumpp aus Oberdigisheim (Kreis Balingen), 1840-1841; Nr. 2: [Ferdinand Gottlob Gmelin]: Gutachten an den Gerichtshof für den Schwarzwaldkreis über die Todesursache des möglicherweise vergifteten Kindes der Witwe Katharine Stumpp in Oberdigisheim 2 SSt, 1840; Nr. 3: Requisition eines Gutachtens durch den Gerichtshof für den Schwarzwaldkreis über die Ursachen des Schlagflusses des neugeborenen Kindes der des Kindsmords beschuldigten Anna Maria Braitmaier in Kusterdingen, 1 SSt, 1840. Nr. 4: Leopold Sokrates Rieck: Gutachten an das Stadtamt Hechingen über die Todesursache der der Verheimlichung ihrer Schwangerschaft und des Kindsmords beschuldigten A. M. Reister in Hechingen, 1 SSt, 1841; Nr. 5: Note des Gerichtshofs für den Schwarzwaldkreis über Entschädigung der Medizinischen Fakultät für ein Gutachten im Zusammenhang mit einer Appellationssache um "Gewährleistung" zwischen Johannes Mader in Winterlingen und Gottlieb Linder, Kläger, in Ebingen, 1 SSt, 1841.
Akte
Dekanatsjahr 1840/41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
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