Verkauf des Geleits am Seulingsee an Landgraf Heinrich
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Urk. 13, 4384
A I t 1306 August 16
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe S >> 4 Se-So >> 4.5 Seulingsee (Gem. Heringen/Werra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg)
1306 August 16
Ausfertigung, Pergament, Siegel (Fragment).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Albrecht von Thüringen, Pfalzgraf von Sachsen, verkauft an den Landgraf Heinrich von Hessen, seinen Sohn, Landgraf Johann, und dessen Erben für zwanzig Mark lötigen Silbers das Geleit über (die Waldhöhe) Seulingsee von der Stelle an, wo hessisches und thüringisches Geleitsgebiet zusammenstoßen, bis zu (dem Kloster) S. Nikolaus oberhalb Eisenachs, dann die Werra talabwärts bis in das Dorf Breytforthe. Siegel des Landgrafen Albrecht. Zeugen: die Ritter Otto von Wechmar, Günther von Leisnig, Hermann von Boyneburg, Dietrich von Mehler, Härtung von Brüheim u. a.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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