Name des ersten Oberappellanten: Carl Joachim Rasper in Vollmacht der Dritten See-Assecuranz-Companie von 1815 (Beklagter, Appellat und Appellant).- Name des zweiten Oberappellanten: Dr. H.A. Heise in Vollmacht von G.W. Arnemann, Altona (Kläger, Appellat und Appellant).- Sachführer des ersten Oberappellanten: L.C. Trummer.- Sachführer des zweiten Oberappellanten: H.A. Heise.- Eingelegtes Rechtsmittel: Appellation.- Prozessgegenstand der ersten bzw. der zweiten Instanz: Versicherungsforderung in Höhe von 4.662 Bancomark aus der Havarie des Schiffes "Familiens Haab" mit einer Ladung Stockfisch von Bergen nach Messina.- Prozessgegenstand der Oberappellation: Vorlage von Beweisstücken.- Erkenntnis der ersten Instanz (Gericht, Datum): Handelsgericht 01.03.1823.- Erkenntnis der zweiten Instanz (Gericht, Datum): Obergericht 04.07.1823.- Datum der Oberappellationsgerichtsentscheidung: 06.04.1824 (Bestätigung und Ergänzung der Obergerichts-Entscheidung; Rückverweisung an Handelsgericht)
Vollständigen Titel anzeigen
Name des ersten Oberappellanten: Carl Joachim Rasper in Vollmacht der Dritten See-Assecuranz-Companie von 1815 (Beklagter, Appellat und Appellant).- Name des zweiten Oberappellanten: Dr. H.A. Heise in Vollmacht von G.W. Arnemann, Altona (Kläger, Appellat und Appellant).- Sachführer des ersten Oberappellanten: L.C. Trummer.- Sachführer des zweiten Oberappellanten: H.A. Heise.- Eingelegtes Rechtsmittel: Appellation.- Prozessgegenstand der ersten bzw. der zweiten Instanz: Versicherungsforderung in Höhe von 4.662 Bancomark aus der Havarie des Schiffes "Familiens Haab" mit einer Ladung Stockfisch von Bergen nach Messina.- Prozessgegenstand der Oberappellation: Vorlage von Beweisstücken.- Erkenntnis der ersten Instanz (Gericht, Datum): Handelsgericht 01.03.1823.- Erkenntnis der zweiten Instanz (Gericht, Datum): Obergericht 04.07.1823.- Datum der Oberappellationsgerichtsentscheidung: 06.04.1824 (Bestätigung und Ergänzung der Obergerichts-Entscheidung; Rückverweisung an Handelsgericht)
211-3_H I 171
Aktenzeichen: 167A
211-3 Oberappellationsgericht
Oberappellationsgericht >> Zivilprozesse
1823-1824
Enthält: Protestation des Kapitäns J. J. Kruuse vom Schiff "Familiens Haab" über einen Unwetterschaden vor dem Notar J.H. Tizard in Weymouth vom 07.10.1821; Schreiben von Martini & Albers, London, an C.J. Rasper von 10.06.1823; Handelsgerichts-Urteil der Stadt Messina vom 16.06.1822, Attest des Dispacheurs Johann Heinrich Melhop vom 24.11.1823.
Archivale
Schiff "Familiens Haab"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ