PfA Würselen St. Sebastian (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 07 Pfarreien >> 07.02 Pfarrarchive im BDA
1667 - 1989
Ersterwähnung: 1308 "Die Anfänge einer Christengemeinde in Würselen sind bisher unbekannt geblieben. 870 schenkte Ludwig II. (843-876), der Enkel Karls des Großen, die Kirchen zu "Wormsalt" und "antiquum campum" dem Abt Ansbold und seinen Brüdern von der Abtei Prüm. 1308, im liber valoris - einem Einkünfteverzeichnis des Kölner Erzbischofs - ist "Wurselde" unter den Pfarreien des Dekanates Jülich aufgeführt. 1353 war Everard von Kettwig Pfarrer von Würselen. Kollator war damals der Vizedechant des Kölner Domstiftes. Unter Pfarrer Johannes Braun wurde 1623 Haaren von Würselen abgetrennt und selbständige Pfarre. 1804 kam Würselen zum Kanton Burtscheid des neuen Bistums Aachen. Bei dieser Umschreibung wurden auch die Ortsteile Bissen, Drisch, Grevenberg, Haal, Morsbach, Neuhaus, Oppen, Prick, Scherberg und Schweilbach als zu Würselen gehörend angegeben. Morsbach wurde 1903, Scherberg 1952 und Schweilbach 1972 zur Pfarre erhoben. Inzwischen war Würselen 1827 Pfarre im neuen Dekanat Burtscheid des wiedererrichteten Erzbistums Köln geworden. 1900 wurde das Dekanat Burtscheid in Dekanat Kornelimünster umbenannt, weil Burtscheid zur Stadt Aachen gekommen war. 1925 kam Würselen zum Dekanat Herzogenrath und 1951 wurde das Dekanat Würselen eingerichtet." Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 286-287. Pfarrbezirk: Würselen, Haal-Oppen
53 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ