Sigmund vom Eglofstein, Schultheiß, und die Schöffen der Stadt Nürnberg beurkunden, dass Konrad Glockengießer, Bürger zu Nürnberg, das Erbrecht an einem, Bartholmes Kuebel zu Eigentum gehörigen Haus an der Pfannenschmiedsgasse, das ihm für eine Schuldforderung an Jeronimus Keßler und Agnes, dessen Ehefrau, gerichtlich zugesprochen worden war und des Erbrecht an der Agnes Hans Volckamerin zu Eigen gehörigen Mühle zu Reichelsdorf, die ihm in gleicher Weise zugefallen war, mit Genehmigung der Eigenherren an Heinrich Gastelsdorfer, Bürger zu Nürnberg verkauft hat. Zeugen: Jeronimus Kneß und Frantz Rumel.
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Sigmund vom Eglofstein, Schultheiß, und die Schöffen der Stadt Nürnberg beurkunden, dass Konrad Glockengießer, Bürger zu Nürnberg, das Erbrecht an einem, Bartholmes Kuebel zu Eigentum gehörigen Haus an der Pfannenschmiedsgasse, das ihm für eine Schuldforderung an Jeronimus Keßler und Agnes, dessen Ehefrau, gerichtlich zugesprochen worden war und des Erbrecht an der Agnes Hans Volckamerin zu Eigen gehörigen Mühle zu Reichelsdorf, die ihm in gleicher Weise zugefallen war, mit Genehmigung der Eigenherren an Heinrich Gastelsdorfer, Bürger zu Nürnberg verkauft hat. Zeugen: Jeronimus Kneß und Frantz Rumel.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden 4316
JJ Nr. 1
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 7-farbiges Alphabet, Urkunden >> 7-farbiges Alphabet, Urkundenselekt (in chronologischer Reihung)
1467 Juni 4
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anh. leicht verletzt. Sg. dabei ein kleiner Papierzettel.
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: G. am pfintztag vor Sant Bonifacientag etc. 1467.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: 6
Tag: 4
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: G. am pfintztag vor Sant Bonifacientag etc. 1467.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: 6
Tag: 4
dabei ein kleiner Papierzettel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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