Büchereiwesen im Kreis Düsseldorf-Mettmann, bes. Kreisbüchereipfleger
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DM 590
DM - Düsseldorf-Mettmann
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1941
Berufung von Dr. Willy Fentsch (Stadtbibliothekar und Archivar in Velbert) zum Kreisbüchereipfleger für den Kreis Düsseldorf-Mettmann 1941 (bis zur Wiedereinstellung am 01.07.1946 aufgrund Entnazifizierung entlassen); Vorgehen gegen Vernichtung wertvoller Bücher als Altpapier; Carl Jansen: Volksbüchereiwesen in den kreisangehörigen Gemeinden, Köln 1949; Bestellung von Dr. Fentsch zum ehrenamtlichen Kreisarchivpfleger des Kreises Düsseldorf-Mettmann Juni 1951; Ausbau der Stadtbücherei Mettmann; Referat über den Zustand des Büchereiwesens im Kreis Düsseldorf-Mettmann 08.06.1950; Ernennung von Kreisarchivpflegern 1951; Archivpflege im Kreis Düsseldorf-Mettmann 1953; Bestellung von Max Beier (Stadtbüchereileiter Hilden) zum Kreis-, Bücherei- und Archivpleger 1954, Nachfolger Hannelore Neupert (Stadt-Bücherei Mettmann), Nachfolgerin ab 01.10.1963 RosemarieVoigt (Stadtbücherei Mettmann)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:13 MEZ