Ernesto Che Guevara - Das bolivianische Tagebuch
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140008/101
J 25_G220_100
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
1994
Enthält:
Filmdaten:
Produktionsland: Frankreich
Originalsprache: Französisch
Erscheinungsjahr: 1994
Regie: Richard Dindo
Im Oktober 1967 geht die Nachricht um die Welt, dass der legendäre Guerillero Ernesto Che Guevara in Bolivien ums Leben gekommen ist. Die bolivianische Armee behauptet, Che sei im Kampf gefallen und präsentiert der Öffentlichkeit ein Tagebuch, das er während der elf Monate der Guerilla geschrieben hat.
Der Dokumentarfilm erzählt von der mysteriösen Abreise Ches aus Kuba, der Ankunft in La Paz, der Weiterreise in das Gebiet des Nancahuazu-Flusses, dem Beginn der Guerilla, den Kämpfen mit der Armee, den ersten gefallenen Kameraden, dem Hunger, dem Durst, den Krankheiten, dem Herumirren, der totalen Isolation und dem Ausbleiben jeglicher Unterstützung durch die Landbevölkerung. Schritt für Schritt verfolgt der Film die Spuren Ches, indem er dessen Tagebuch liest und die erloschene Stimme des Toten noch einmal aufleben lässt.
Mit Landschaftsaufnahmen, Augenzeugenberichten und verschiedenen Dokumenten beschreibt der Film auf eine lakonisch distanzierte und dabei doch bewegende Weise die Ereignisse von 1967 in Bolivien. Er rekonstruiert vor allem die letzten 20 Tage der Guerilla, ihre Einkesselung im Yuro-Tal durch die bolivianische Armee und die Ermordung Ches in der Dorfschule von Higuera.
Regisseur und Autor Richard Dindo sagt über den Protagonisten seines Films: "Es gibt in meinen Augen heute so etwas wie eine Aktualität von Che Guevara. An seinem Beispiel kann man sich zurückbesinnen, wofür die Linke ursprünglich einmal stand und woran sie gescheitert ist." Für seinen ambitionierten Dokumentarfilm erhielt Richard Dindo den Publikumspreis beim Arizona International Film Festival 1998.
Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt über den Film: "Durch die unvoreingenommene, scheinbar distanzierte Perspektive weder ein glorifizierendes Heldenepos noch eine schadenfrohe Demontage. Ein Zeugnis politischen Filmemachens ohne vordergründige politische Gesten."
(Arte-Pressetext)
Filmdaten:
Produktionsland: Frankreich
Originalsprache: Französisch
Erscheinungsjahr: 1994
Regie: Richard Dindo
Im Oktober 1967 geht die Nachricht um die Welt, dass der legendäre Guerillero Ernesto Che Guevara in Bolivien ums Leben gekommen ist. Die bolivianische Armee behauptet, Che sei im Kampf gefallen und präsentiert der Öffentlichkeit ein Tagebuch, das er während der elf Monate der Guerilla geschrieben hat.
Der Dokumentarfilm erzählt von der mysteriösen Abreise Ches aus Kuba, der Ankunft in La Paz, der Weiterreise in das Gebiet des Nancahuazu-Flusses, dem Beginn der Guerilla, den Kämpfen mit der Armee, den ersten gefallenen Kameraden, dem Hunger, dem Durst, den Krankheiten, dem Herumirren, der totalen Isolation und dem Ausbleiben jeglicher Unterstützung durch die Landbevölkerung. Schritt für Schritt verfolgt der Film die Spuren Ches, indem er dessen Tagebuch liest und die erloschene Stimme des Toten noch einmal aufleben lässt.
Mit Landschaftsaufnahmen, Augenzeugenberichten und verschiedenen Dokumenten beschreibt der Film auf eine lakonisch distanzierte und dabei doch bewegende Weise die Ereignisse von 1967 in Bolivien. Er rekonstruiert vor allem die letzten 20 Tage der Guerilla, ihre Einkesselung im Yuro-Tal durch die bolivianische Armee und die Ermordung Ches in der Dorfschule von Higuera.
Regisseur und Autor Richard Dindo sagt über den Protagonisten seines Films: "Es gibt in meinen Augen heute so etwas wie eine Aktualität von Che Guevara. An seinem Beispiel kann man sich zurückbesinnen, wofür die Linke ursprünglich einmal stand und woran sie gescheitert ist." Für seinen ambitionierten Dokumentarfilm erhielt Richard Dindo den Publikumspreis beim Arizona International Film Festival 1998.
Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt über den Film: "Durch die unvoreingenommene, scheinbar distanzierte Perspektive weder ein glorifizierendes Heldenepos noch eine schadenfrohe Demontage. Ein Zeugnis politischen Filmemachens ohne vordergründige politische Gesten."
(Arte-Pressetext)
1'30
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Guevara, Ernesto ("Ché"); kubanischer Politiker, 1928-1967
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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