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Rentverschreibungen und sonstige Angelegenheiten mit Beckumer Bürgern und Ländereien
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Enthaeltvermerke: Enthält: fol. 129r-130v 1624 Dezember 18 fol. 131r-132v 1650 August 13 Vor dem Notar Herman Freye erscheinen Joannes Teigeler und seine Frau Gertrud, Catharina Wineke Witwe Herman Teigeler und ihre Tochter Jungfer Catharina und erklären, dass sie 1636 vor dem Notar Joannes Schmedding eine Besitzteilung vereinbart haben, und dass nach dem Tod des Herman Teigeler dessen Anteil an die Witwe gefallen sei. Das Haus liegt an der Südstraße zwischen Häusern der Witwe Wineke im Westen und des Kanonikers Joannes Crane im Osten. Sie verkaufen nun das Haus an Albert Sterneman und dessen Frau Gertrud für 217 Rt, davon erhält die Witwe Teigeler 39 Rt, Joannes 139 Rt sowie die Jungfer Catharina 39 Rt. Joannes Teigeler erhält von den Käufern sofort 9 Rt, 30 Rt auf kommende Weihnachten (Nativitatis Christi) und die 100 Rt in zwei Zahlungen zu 50 Rt jeweils auf Weihnachten 1651 und 1652. Die Jungfer Catharina Teigeler erhält sofort 10 Rt, auf kommenden Mittwinter 10 Rt und auf Mittwinter 1651 20 Rt. Für den dritten Teil hat der Käufer Geld aufgenommen und zahlt 1 Rt jährlich an das Kloster Blumental, 12 ß an das Kleine Geist-Hospital, 6 ß Wachsgeld, 2 ß an die Kapitelsburse, 21 d an den Armenkorb und 20 d an die Kapläne. Geschehen in Beckum im Haus des Dieterich Bartscherer in der Küche. Zeugen: Dietherich Bartscherer, Johan Westerman und Henrich Arenhorst. Abschrift, Foliobogen fol. 133r 1650 August 18: Notiz wegen Teigeler. fol. 134r 1623 Januar 24: Schreiben des Joan Isfort, Pater zu Beckum, an den Notar Johan zum Berge. fol. 135r 1681 März 12: Notiz wegen der Diskussion q. Barthold Oleman alias Ellinghausen. fol. 136r-137v 1637 Juni 17 Vor Johan Bauman (Bawman), fürstl. münst. Richter und Gograf zu Beckum, erscheinen Johan Isfort, Pater, und die Konventualen des Klosters Blumental (Blomendaell) als Gläubiger des Henrich Ellinghaus senior wegen des Ochsenkamps östlich vor Beckum zwischen dem Kloster selbst und auf die Wiese des Johan Everke, Doktor beider Rechte, schießend, wegen 20 Goldgulden und ferner 100 Rt Kapitel, herrührend von den Erben des Bernhardt Geistelen. Die Immission des Offizials wird vorgelegt und in Gegenwart des Fronen Gerhardt Mertens verfügt. Siegelankündigung des Richters. Gerichtssiegel als Oblate. - Rückschrift: Inhaltsvermerk Ausf., Foliobogen, durch den Notar Henrich Wibbert Vgl. Schwesternhaus Blumental, Beckum Urk. 43 fol. 138r-139v 1658 September 1 Vor dem Notar Christoph Voß erscheinen Johan von Lahr und seine Frau Elisabeth Schweman und erklären, dass sie von Bernhardt Isfordt, Bürger und Ratfreund der Stadt Münster, zum Neubau eines Hauses die Summe von 25 Rt aufgenommen haben mit einer jährlichen Rentenzahlung auf Michaelis (September 29) und halbjährlicher Vorankündigung. Sie verpfänden dazu 1 Morgen Land vor Beckum am Münsterbaum zu 3½ Mudde Einsaat, vorgenothen Johan Nordtbergh im Westen und der Landwehr im Osten. Zeugen: Theodor Kleibolt und Wilbrand Egbers. Auf nächster Seite Nachtrag: Am 12. Oktober 1699 übertragt Anna Benedicta Rexynck Frau Isfort diese Schuld samt Immission an ihre Nichte Ursula Isfort, geistliche Jungfer des Klosters Blumental. Abschrift, Foliobogen Rückschrift: Inhaltsvermerk, Zahlungsvermerke; Signatur: N 21 M. fol. 140r-141v 1639 August 5 Johan Bauman (Bawman), fürstl. Richter und Gograf der Stadt und des Gogerichts Beckum (Beckhumb), erklärt, dass Joannes zum Berge, Notar und Bürger zu Münster, alß triumphant, gegen Herman Geißelen, Bürger zu Beckum, alß condemnirten, seinen Anspruch auf 150 Rt beim fürstl. münst. weltlichen Hofgericht durchgesetzt hat und das Vollstreckungsschreiben vorlegt. Die Immission geht in 1 Morgen Land des Herman Geißelen auf dem Bredenbusch zu 4 Mudde Einsaat, auf dem derzeit Gerste wächst, zwischen Ländereien Johan Kyman und Herman Dreyers, sowie aus 2 Mudde Saatland auf dem Seyckenkamp bei dem Siechenhaus (Seyckenhauße) zwischen Ländereien der Witwe Holthaußen im Osten und Ernst Westarp im Westen, sowie aus 1 Morgen vor der Südpforte an der langen Weide zwischen Dirick Kleypols junior im Osten und Zeller Knoop im Westen und auf den Teich schießend, auf dem derzeit Weizen wächst, sowie aus 1 Morgen Land zu 3 Mudde Gersteneinsaat am Geißeler Weg zwischen Doktor Everke im Norden und Isinghoff im Süden. Ausgefertigt durch den Gerichtsschreiber. Ankündigung des Gerichtssiegels. Abschrift, Foliobogen, durch den Notar Henrich Wibbert; Gerichtssiegel ab Oblate Rückschrift: Inhaltsvermerk fol. 146r 1687 Mai 17: Notiz in Sachen Diskussion des Willebrand Rottendorff in Beckum. fol. 147r 1762 September 3: Protokollauszug in der Kreditsache Wendt ./. Wendt. fol. 148r-149v 1580 Juni 14 (am avendt Viti Martiris) Vor dem Notar Jodocus Kote erscheinen Jacob Lutterbeck und seine Frau Elsa im Kirchspiel Beckum und Underberger Bauerschaft und verkaufen an Johan Lemgoe und dessen Frau Else eine jährliche Rente von 8 Müdde Gerste marckt geve schonen korns Beckumer Maß für 40 alte Rt. Conrad Ketteler zu Middelburg als Grundherr gibt seine Zustimmung. Die Rente ist jährlich zu liefern auf Viti martiris (Juni 15). Ablösevorbehalt für beide Seiten mit halbjährlicher Vorankündigung. Geschehen in Beckum im Haus des Notars. Zeugen: Everdt Clepoil und Johan Schurckman. Rückschrift: Inhaltsvermerk Abschrift, Foliobogen fol. 150r-151v o. D. (1590er-Jahre) Münster Vor dem Offizial, geistlichen Richter des Hofes zu Münster (Munster), erscheinen Johan Uphuis, Gograf zur Meest (Meist), und seine Frau Anna und verkaufen an Berndt Essingk, Pater, Anna Harkotters, Mutter, Catharina Niehuis, rocuratorsche, und Margaretha Rodde, seniorinne, des geistlichen Schwesternhauses Blumenthal in Beckum (Blomendale binnen Beckum) einen Kamp zu 12 Mudde Weizen Einsaat gen. der Loberg (Loeberg) vor Beckum vor der Südpforte, schießend auf den Susterkamp, zwischen Ländereien Henrich Vodersack und Johan Everke. Das Land ist mit 4 Mudde Weizen jährlich belastet, 3 Mudde gehen an den Bischof, 1 Mudde an den Archidiakon zu Beckum. Die Verkäufer verzichten auf alle Rechte und geloben Währschaft. Der Offizial siegelt. Zeugen: Caspar Knehem, Prokurator, und Wolter Hane, beide Diener des Hofes. Gegeben [a] Abschrift, Folioblatt. - Rückschrift: Inhaltsvermerk; Signaturen: -. [a] Bricht hier ab. Damit fehlt auch die Datierung. [1] Zur Datierung: Pater Bernd Essinck (1567-1603), Mutter Anna Harkötter (1548-um 1592), Catharina Niehuis (genannt 1572), Margaretha Rodde (genannt 1595). Siehe KOHL, Schwesternhäuser, S. 230, 232, 238. - Die Mutter Ermegart Niehauß amtierte schon 1593 Januar 20 (Nr. 068). fol. 152r 1661-1663: Auszug aus einem Register des Klosters Blumenthal wegen 1 Mark Pension des Jahres 1635 von Nettelenstroet in Warendorf. fol. 153r-154v 1640 März 6 fol. 155r 1697 Oktober 21: Notiz des Peter Lindenkampff an den Pater des Klosters wegen Reparatur des Ebels Hauses beim Aleff; 1798 November 26: Ablösevermerk des Davidt M. Breslau in Warendorf über eine Rente. fol. 156r 1688 September 16 fol. 157r 1729 Mai 4: Der Richter Franz Wilhelm Detten wegen Stephan Bultman, Bürger zu Beckum ./. alte und neue Kreditoren. fol. 158r 1662 Juni 17: Protestation des Antonius Choine zu Ahlen. fol. 159r-160v 1621 August 12 Christian Groteke, Bürger der Stadt Beckum, und seine Frau Alheit erklären, dass der Bruder Johan Groteke und dessen Frau Gerdrudt dem Johan Stodtbroich, Patern des Klosters Blumental (Blomendal), eine Rente von 1 Rt für ein Kapital von 20 Rt verkauft haben. Die Rente wurde am 16. Mai 1618 verkauft und ist zahlbar jährlich zu Philippi und Jacobi (Mai 1). Christian Groteke tritt als Bürge ein bei Verpfändung seines Hauses und Hofes an der Nordstraße zwischen Häusern Witwe Conradt Groteke und Herman Backman. Christian Groteke unterschreibt. Unterschrift: Bekene yck Keysttyen Grotteke dydt bawen geschreywen war tho syn orkundt myner egen handt. - Rückschrift: Inhaltsvermerk Abschrift, Foliobogen fol. 161r-164v 1666 Dezember 13 fol. 165r 1708 Mai 25
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.