Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände): Archiv der Freiherren v. Gemmingen-Hornberg zu Fränkisch-Crumbach (Bestand)
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F 29
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände)
1520-1968
Enthält: Der Bestand umfasst Unterlagen zur Verwaltung der Herrschaft Fränkisch-Crumbach von finanziellen Angelegenheiten über Beziehungen zu anderen Territorien bis hin zu Kirchen-, Schulsachen und Justiz.
Darüber hinaus findet sich eine breite Überlieferung zur Familie v. Gemmingen und verwandten Familienzweigen. Diese betreffen vor allem rechtliche Belange wie Erbschaftsangelegenheiten, Verträge, gerichtliche Auseinandersetzungen oder die Verwaltung der Familienbesitzungen.
Amtlicher und privater Bereich gehen mitunter fließend ineinander über. So beinhaltet das Archiv auch Handakten einiger Familienmitglieder aus ihrer dienstlichen Tätigkeit, die die im Staatsarchiv Darmstadt vorhandene staatliche Überlieferung ergänzen oder gar ersetzen. Zu nennen sind hier z. B. Unterlagen des Präsidenten des hessen-darmstädtischen Geheimen Rates Weiprecht von Gemmingen zur Aufnahme französischer Glaubensflüchtlinge in der Landgrafschaft um 1700 (F 29 Nr. 1327) oder Akten zur Tätigkeit Gustav Weiprecht von Gemmingens als Kreisrat in Erbach von 1894 bis 1897 (F 29 Nr. 128). Sehr aufschlussreich sind auch die Berichte Adolph Anton v. Gemmingens aus seiner Zeit als Vorstand des Polizeiamtes Gießen zum Ausnahmezustand im Oktober 1923 (F 29 Nr. 1626).
Bestandsgeschichte: Vorgeschichte:
Wie dem maschinenschriftlichen 'Inventar', das Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg im März 1949 erstellte, zu entnehmen ist, muss das Archiv einst 'erheblich umfangreicher gewesen sein'. Dies gehe aus 'den bemerkenswert grossen Lücken hervor in der alten Bezifferung der noch vorhandenen Stücke nach Kasten, Fach, Fascikel'. Das Archiv war vor 1890 'leidlich in Schränken verwahrt', bevor es um 1890 in 'Wäschekörben auf dem Speicher (…) geleert worden ist'. Um 1894 wurden die Archivalien wieder in Schränke gepackt, um weiteren Verlusten vorzubeugen. 1936 wurden die Aktenstücke des Archivs neu und fester 'gedeckelt', 'da die dünnen Papierumhüllungen vermorscht und nicht mehr zu erhalten waren'. Zu dieser Zeit wurden die Akten in die bis heute erhaltenen festen blauen und zum Teil roten Büttenaktendeckel umgepackt. Bis zur Übernahme durch das HStAD im Juli 2013 befand sich das Archiv verteilt auf zwei Standorte. Die Akten-, Nachlass- und Materialüberlieferung befand sich in drei verschiedenen Schränken im Herrenhaus der Freiherren v. Fränkisch-Crumbach in Fränkisch-Crumbach. Die Amtsbücher hingegen befanden sich auf dem Speicher des angrenzenden Gebäudes (neben der Ortskirche) in Fränkisch-Crumbach.
Heutiger Bestand:
Auf der Grundlage eines Schenkungsvertrages mit Hans Frhr. von Gemmingen-Hornberg wurde das Archiv am 12. Juli 2013 ins HStAD überführt (AZB Nr. 71/2013).
Die Erschließung erfolgte zunächst über Werkverträge durch Yvonne Göbel. Seit Mitte 2014 konnten die Arbeiten hausintern durch eigenes Personal fortgesetzt und im Oktober 2015 abgeschlossen werden.
Findmittel: Altfindmittel:
maschinenschriftlichen 'Inventar' Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg (März 1949)
Findmittel: Online-Datenbank Arcinsys
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
Bestandsgeschichte: Vorgeschichte: Wie dem maschinenschriftlichen 'Inventar', das Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg im März 1949 erstellte, zu entnehmen ist, muss das Archiv einst 'erheblich umfangreicher gewesen sein'. Dies gehe aus 'den bemerkenswert grossen Lücken hervor in der alten Bezifferung der noch vorhandenen Stücke nach Kasten, Fach, Fascikel'. Das Archiv war vor 1890 'leidlich in Schränken verwahrt', bevor es um 1890 in 'Wäschekörben auf dem Speicher (…) geleert worden ist'. Um 1894 wurden die Archivalien wieder in Schränke gepackt, um weiteren Verlusten vorzubeugen. 1936 wurden die Aktenstücke des Archivs neu und fester 'gedeckelt', 'da die dünnen Papierumhüllungen vermorscht und nicht mehr zu erhalten waren'. Zu dieser Zeit wurden die Akten in die bis heute erhaltenen festen blauen und zum Teil roten Büttenaktendeckel umgepackt. Bis zur Übernahme durch das HStAD im Juli 2013 befand sich das Archiv verteilt auf zwei Standorte. Die Akten-, Nachlass- und Materialüberlieferung befand sich in drei verschiedenen Schränken im Herrenhaus der Freiherren v. Fränkisch-Crumbach in Fränkisch-Crumbach. Die Amtsbücher hingegen befanden sich auf dem Speicher des angrenzenden Gebäudes (neben der Ortskirche) in Fränkisch-Crumbach. Heutiger Bestand: Auf der Grundlage eines Schenkungsvertrages mit Hans Frhr. von Gemmingen-Hornberg wurde das Archiv am 12. Juli 2013 ins HStAD überführt (AZB Nr. 71/2013). Die Erschließung erfolgte zunächst über Werkverträge durch Yvonne Göbel. Seit Mitte 2014 konnten die Arbeiten hausintern durch eigenes Personal fortgesetzt und im Oktober 2015 abgeschlossen werden.
Enthält: Der Bestand umfasst Unterlagen zur Verwaltung der Herrschaft Fränkisch-Crumbach von finanziellen Angelegenheiten über Beziehungen zu anderen Territorien bis hin zu Kirchen-, Schulsachen und Justiz. Darüber hinaus findet sich eine breite Überlieferung zur Familie v. Gemmingen und verwandten Familienzweigen. Diese betreffen vor allem rechtliche Belange wie Erbschaftsangelegenheiten, Verträge, gerichtliche Auseinandersetzungen oder die Verwaltung der Familienbesitzungen. Amtlicher und privater Bereich gehen mitunter fließend ineinander über. So beinhaltet das Archiv auch Handakten einiger Familienmitglieder aus ihrer dienstlichen Tätigkeit, die die im Staatsarchiv Darmstadt vorhandene staatliche Überlieferung ergänzen oder gar ersetzen. Zu nennen sind hier z. B. Unterlagen des Präsidenten des hessen-darmstädtischen Geheimen Rates Weiprecht von Gemmingen zur Aufnahme französischer Glaubensflüchtlinge in der Landgrafschaft um 1700 (F 29 Nr. 1327) oder Akten zur Tätigkeit Gustav Weiprecht von Gemmingens als Kreisrat in Erbach von 1894 bis 1897 (F 29 Nr. 128). Sehr aufschlussreich sind auch die Berichte Adolph Anton v. Gemmingens aus seiner Zeit als Vorstand des Polizeiamtes Gießen zum Ausnahmezustand im Oktober 1923 (F 29 Nr. 1626).
Findmittel: Altfindmittel: maschinenschriftlichen 'Inventar' Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg (März 1949)
Darüber hinaus findet sich eine breite Überlieferung zur Familie v. Gemmingen und verwandten Familienzweigen. Diese betreffen vor allem rechtliche Belange wie Erbschaftsangelegenheiten, Verträge, gerichtliche Auseinandersetzungen oder die Verwaltung der Familienbesitzungen.
Amtlicher und privater Bereich gehen mitunter fließend ineinander über. So beinhaltet das Archiv auch Handakten einiger Familienmitglieder aus ihrer dienstlichen Tätigkeit, die die im Staatsarchiv Darmstadt vorhandene staatliche Überlieferung ergänzen oder gar ersetzen. Zu nennen sind hier z. B. Unterlagen des Präsidenten des hessen-darmstädtischen Geheimen Rates Weiprecht von Gemmingen zur Aufnahme französischer Glaubensflüchtlinge in der Landgrafschaft um 1700 (F 29 Nr. 1327) oder Akten zur Tätigkeit Gustav Weiprecht von Gemmingens als Kreisrat in Erbach von 1894 bis 1897 (F 29 Nr. 128). Sehr aufschlussreich sind auch die Berichte Adolph Anton v. Gemmingens aus seiner Zeit als Vorstand des Polizeiamtes Gießen zum Ausnahmezustand im Oktober 1923 (F 29 Nr. 1626).
Bestandsgeschichte: Vorgeschichte:
Wie dem maschinenschriftlichen 'Inventar', das Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg im März 1949 erstellte, zu entnehmen ist, muss das Archiv einst 'erheblich umfangreicher gewesen sein'. Dies gehe aus 'den bemerkenswert grossen Lücken hervor in der alten Bezifferung der noch vorhandenen Stücke nach Kasten, Fach, Fascikel'. Das Archiv war vor 1890 'leidlich in Schränken verwahrt', bevor es um 1890 in 'Wäschekörben auf dem Speicher (…) geleert worden ist'. Um 1894 wurden die Archivalien wieder in Schränke gepackt, um weiteren Verlusten vorzubeugen. 1936 wurden die Aktenstücke des Archivs neu und fester 'gedeckelt', 'da die dünnen Papierumhüllungen vermorscht und nicht mehr zu erhalten waren'. Zu dieser Zeit wurden die Akten in die bis heute erhaltenen festen blauen und zum Teil roten Büttenaktendeckel umgepackt. Bis zur Übernahme durch das HStAD im Juli 2013 befand sich das Archiv verteilt auf zwei Standorte. Die Akten-, Nachlass- und Materialüberlieferung befand sich in drei verschiedenen Schränken im Herrenhaus der Freiherren v. Fränkisch-Crumbach in Fränkisch-Crumbach. Die Amtsbücher hingegen befanden sich auf dem Speicher des angrenzenden Gebäudes (neben der Ortskirche) in Fränkisch-Crumbach.
Heutiger Bestand:
Auf der Grundlage eines Schenkungsvertrages mit Hans Frhr. von Gemmingen-Hornberg wurde das Archiv am 12. Juli 2013 ins HStAD überführt (AZB Nr. 71/2013).
Die Erschließung erfolgte zunächst über Werkverträge durch Yvonne Göbel. Seit Mitte 2014 konnten die Arbeiten hausintern durch eigenes Personal fortgesetzt und im Oktober 2015 abgeschlossen werden.
Findmittel: Altfindmittel:
maschinenschriftlichen 'Inventar' Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg (März 1949)
Findmittel: Online-Datenbank Arcinsys
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
Bestandsgeschichte: Vorgeschichte: Wie dem maschinenschriftlichen 'Inventar', das Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg im März 1949 erstellte, zu entnehmen ist, muss das Archiv einst 'erheblich umfangreicher gewesen sein'. Dies gehe aus 'den bemerkenswert grossen Lücken hervor in der alten Bezifferung der noch vorhandenen Stücke nach Kasten, Fach, Fascikel'. Das Archiv war vor 1890 'leidlich in Schränken verwahrt', bevor es um 1890 in 'Wäschekörben auf dem Speicher (…) geleert worden ist'. Um 1894 wurden die Archivalien wieder in Schränke gepackt, um weiteren Verlusten vorzubeugen. 1936 wurden die Aktenstücke des Archivs neu und fester 'gedeckelt', 'da die dünnen Papierumhüllungen vermorscht und nicht mehr zu erhalten waren'. Zu dieser Zeit wurden die Akten in die bis heute erhaltenen festen blauen und zum Teil roten Büttenaktendeckel umgepackt. Bis zur Übernahme durch das HStAD im Juli 2013 befand sich das Archiv verteilt auf zwei Standorte. Die Akten-, Nachlass- und Materialüberlieferung befand sich in drei verschiedenen Schränken im Herrenhaus der Freiherren v. Fränkisch-Crumbach in Fränkisch-Crumbach. Die Amtsbücher hingegen befanden sich auf dem Speicher des angrenzenden Gebäudes (neben der Ortskirche) in Fränkisch-Crumbach. Heutiger Bestand: Auf der Grundlage eines Schenkungsvertrages mit Hans Frhr. von Gemmingen-Hornberg wurde das Archiv am 12. Juli 2013 ins HStAD überführt (AZB Nr. 71/2013). Die Erschließung erfolgte zunächst über Werkverträge durch Yvonne Göbel. Seit Mitte 2014 konnten die Arbeiten hausintern durch eigenes Personal fortgesetzt und im Oktober 2015 abgeschlossen werden.
Enthält: Der Bestand umfasst Unterlagen zur Verwaltung der Herrschaft Fränkisch-Crumbach von finanziellen Angelegenheiten über Beziehungen zu anderen Territorien bis hin zu Kirchen-, Schulsachen und Justiz. Darüber hinaus findet sich eine breite Überlieferung zur Familie v. Gemmingen und verwandten Familienzweigen. Diese betreffen vor allem rechtliche Belange wie Erbschaftsangelegenheiten, Verträge, gerichtliche Auseinandersetzungen oder die Verwaltung der Familienbesitzungen. Amtlicher und privater Bereich gehen mitunter fließend ineinander über. So beinhaltet das Archiv auch Handakten einiger Familienmitglieder aus ihrer dienstlichen Tätigkeit, die die im Staatsarchiv Darmstadt vorhandene staatliche Überlieferung ergänzen oder gar ersetzen. Zu nennen sind hier z. B. Unterlagen des Präsidenten des hessen-darmstädtischen Geheimen Rates Weiprecht von Gemmingen zur Aufnahme französischer Glaubensflüchtlinge in der Landgrafschaft um 1700 (F 29 Nr. 1327) oder Akten zur Tätigkeit Gustav Weiprecht von Gemmingens als Kreisrat in Erbach von 1894 bis 1897 (F 29 Nr. 128). Sehr aufschlussreich sind auch die Berichte Adolph Anton v. Gemmingens aus seiner Zeit als Vorstand des Polizeiamtes Gießen zum Ausnahmezustand im Oktober 1923 (F 29 Nr. 1626).
Findmittel: Altfindmittel: maschinenschriftlichen 'Inventar' Adolph Frhr. v. Gemmingen-Hornberg (März 1949)
53 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bildersammlung R 4 (entnommene Bilder)
Korrespondierende Archivalien: Bestand B 16 (Urkunden der Familie v. Gemmingen zu Fränkisch-Crumbach)
Korrespondierende Archivalien: Generallandesarchiv Karlsruhe: Bestand 69 (Familien- und Herrschaftsarchiv von Gemmingen-Hornberg-Treschklingen)
Korrespondierende Archivalien: Kartensammlung P 22 (entnommene Karten und Pläne)
Korrespondierende Archivalien: Plakatsammlung R 2 (entnommene Plakate)
Literatur: Stocker, Carl W. F. L.: Chronik der Familie von Gemmingen und ihrer Besitzungen, Heidelberg, 1865-1881 (Dienstbibliothek P 439)
Literatur: Familien-Chronik der Freiherren von Gemmingen / Fortsetzung der Chroniken von 1895 und 1925/26 nach den Angaben der Familienmitglieder zusammengestellt von Maria Heitland mit Stammtafeln von Wolf-Dieter von Gemmingen-Hornberg, 1991 (Dienstbibliothek P 439/5)
Literatur: Gemmingen-Hornberg, Hans-Lothar von: Stammreihen und Stammbaum der Freiherren von Gemmingen 1910-1949, Heidelberg : Braus-Druck, 1949, 85 S., 3 Taf. 8 (Dienstbibliothek N 125)
Literatur: Kunz, Rudolf: Einwohnerlisten der Herrschaft Rodenstein bis Mitte 17. Jahrhundert, Seeheim-Jugenheim : Südhessische familienkundliche Arbeitsgemeinschaft, 1987, 56 S.
Schriftenreihe: Schriften zur südhessischen Familienkunde ; 1 (Dienstbibliothek N 132/100)
Literatur: Kleberger, Elisabeth: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds : (Grafschaft Erbach, Herrschaft Breuberg, Herrschaft Fränkisch-Crumbach), 2. Aufl., Darmstadt : Hess. Histor. Komm.[u.a.], 1987, Schriftenreihe: Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte ; 19 (Dienstbibliothek H-B 442 -19 -)
Literatur: Kunz, Rudolf: Einwohnerlisten der Herrschaft Rodenstein bis Mitte 17. Jahrhundert, Seeheim-Jugenheim : Südhessische familienkundliche Arbeitsgemeinschaft, 1987, 56 S. Schriftenreihe: Schriften zur südhessischen Familienkunde ; 1 (Dienstbibliothek N 132/100)
Korrespondierende Archivalien: Bestand B 16 (Urkunden der Familie v. Gemmingen zu Fränkisch-Crumbach)
Korrespondierende Archivalien: Generallandesarchiv Karlsruhe: Bestand 69 (Familien- und Herrschaftsarchiv von Gemmingen-Hornberg-Treschklingen)
Korrespondierende Archivalien: Kartensammlung P 22 (entnommene Karten und Pläne)
Korrespondierende Archivalien: Plakatsammlung R 2 (entnommene Plakate)
Literatur: Stocker, Carl W. F. L.: Chronik der Familie von Gemmingen und ihrer Besitzungen, Heidelberg, 1865-1881 (Dienstbibliothek P 439)
Literatur: Familien-Chronik der Freiherren von Gemmingen / Fortsetzung der Chroniken von 1895 und 1925/26 nach den Angaben der Familienmitglieder zusammengestellt von Maria Heitland mit Stammtafeln von Wolf-Dieter von Gemmingen-Hornberg, 1991 (Dienstbibliothek P 439/5)
Literatur: Gemmingen-Hornberg, Hans-Lothar von: Stammreihen und Stammbaum der Freiherren von Gemmingen 1910-1949, Heidelberg : Braus-Druck, 1949, 85 S., 3 Taf. 8 (Dienstbibliothek N 125)
Literatur: Kunz, Rudolf: Einwohnerlisten der Herrschaft Rodenstein bis Mitte 17. Jahrhundert, Seeheim-Jugenheim : Südhessische familienkundliche Arbeitsgemeinschaft, 1987, 56 S.
Schriftenreihe: Schriften zur südhessischen Familienkunde ; 1 (Dienstbibliothek N 132/100)
Literatur: Kleberger, Elisabeth: Territorialgeschichte des hinteren Odenwalds : (Grafschaft Erbach, Herrschaft Breuberg, Herrschaft Fränkisch-Crumbach), 2. Aufl., Darmstadt : Hess. Histor. Komm.[u.a.], 1987, Schriftenreihe: Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte ; 19 (Dienstbibliothek H-B 442 -19 -)
Literatur: Kunz, Rudolf: Einwohnerlisten der Herrschaft Rodenstein bis Mitte 17. Jahrhundert, Seeheim-Jugenheim : Südhessische familienkundliche Arbeitsgemeinschaft, 1987, 56 S. Schriftenreihe: Schriften zur südhessischen Familienkunde ; 1 (Dienstbibliothek N 132/100)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ
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