Bartholomäus Räm tritt in das Bürgerrecht der Stadt Ulm gegen 20 Gulden Steuer, sie nehmen gemeine Steuer oder nicht, mit der Verpflichtung, was er mehr als ein Haus, Gesäße und Garten in der Stadt erwerbe, noch besonders zu versteuern und bei Aufgabe des Bürgerrechts 100 Gulden Strafe zu bezahlen; er setzt zu Bürgen Hans Ehinger, Bürgermeister und Walter Ehinger den Jüngeren, Bürger zu Ulm.
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Bartholomäus Räm tritt in das Bürgerrecht der Stadt Ulm gegen 20 Gulden Steuer, sie nehmen gemeine Steuer oder nicht, mit der Verpflichtung, was er mehr als ein Haus, Gesäße und Garten in der Stadt erwerbe, noch besonders zu versteuern und bei Aufgabe des Bürgerrechts 100 Gulden Strafe zu bezahlen; er setzt zu Bürgen Hans Ehinger, Bürgermeister und Walter Ehinger den Jüngeren, Bürger zu Ulm.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 U 385
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 Ulm, Reichsstadt
Ulm, Reichsstadt >> Bürgerrecht von Einzelnen >> Urkunden
1435 August 9 (Laurentien Abend)
Urkunden
Aussteller: Bartholomäus Räm
Siegler: Bartholomäus Räm; Hans Ehinger, Bürgermeister zu Ulm; Walter Ehinger der Jüngere, Bürger zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.
Siegler: Bartholomäus Räm; Hans Ehinger, Bürgermeister zu Ulm; Walter Ehinger der Jüngere, Bürger zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:45 MEZ
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