Ev. Alumnat
Vollständigen Titel anzeigen
F 8, Nr. 2395
F 8, Nr. 225
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.6. Schulwesen >> 1.6.3. Alumnat
1596-1720
Enthält:
- Ansuchen der Schulmeister und Schulvisitatoren (Scholarchen) an den Rat, die Zahl der Alumnen von vier auf sechs zu erhöhen, 1596
- Untersuchungsprotokoll über eine zwischen den ev. und kath. Alumnen geführte Diskussion, in deren Folge der ev. Alumnus Bücheler eingesperrt und aus dem Alumnat ausgeschlossen wurde, 1611
- Zeugnis der Schulvisitatoren für den Alumnen Eustachius Engelhart, 1613
- Deprekationsschreiben (Abbitte) des Alumnen Johannes Knaus, o.D.
- Ansuchen der Scholarchen an den Rat, dass dem Spitalschulmeister seine "Jurisdiction über Alumnos" eingeschränkt wird, 1625
- die Alumnen bitten um die wöchentliche Reichung eines Handzwehls (Handtuch), 1627
- der kath. Pfarrer bitten den Rat, auch den kath. Alumnen Kleidung zukommen zu lassen, 1638
- Ratsdekret zur Verteilung der Mittel im Alumnat, 1665 (2 Ex.)
- Auszug aus der Spital-Fruchtbesoldungsregister betr. Ausgabe der Naturalien für die kath. Alumnen, 1716
- Einforderung eines ausstehenden Zinses für das Alumnat, 1720
- Ansuchen der Schulmeister und Schulvisitatoren (Scholarchen) an den Rat, die Zahl der Alumnen von vier auf sechs zu erhöhen, 1596
- Untersuchungsprotokoll über eine zwischen den ev. und kath. Alumnen geführte Diskussion, in deren Folge der ev. Alumnus Bücheler eingesperrt und aus dem Alumnat ausgeschlossen wurde, 1611
- Zeugnis der Schulvisitatoren für den Alumnen Eustachius Engelhart, 1613
- Deprekationsschreiben (Abbitte) des Alumnen Johannes Knaus, o.D.
- Ansuchen der Scholarchen an den Rat, dass dem Spitalschulmeister seine "Jurisdiction über Alumnos" eingeschränkt wird, 1625
- die Alumnen bitten um die wöchentliche Reichung eines Handzwehls (Handtuch), 1627
- der kath. Pfarrer bitten den Rat, auch den kath. Alumnen Kleidung zukommen zu lassen, 1638
- Ratsdekret zur Verteilung der Mittel im Alumnat, 1665 (2 Ex.)
- Auszug aus der Spital-Fruchtbesoldungsregister betr. Ausgabe der Naturalien für die kath. Alumnen, 1716
- Einforderung eines ausstehenden Zinses für das Alumnat, 1720
13 Schr. (25 (Bl.)
Sachakte
Das Alumnat war die vom Spital unterhaltene Schulstiftung für Lateinschüler. Da im Westfälischen Frieden das Jahr 1624 als Grundlage genommen wurde, bekamen die Katholiken ein Übergewicht im Alumnat (8:6). Aus dem Kreis der Alumnen rekrutierte der ev. Rat die Mehrzahl der Lehrer. Seit 1653 waren die Alumnen nicht mehr im Spital untergebracht, sondern in ihren Familien. Anstelle der Versorgung im Spital erhielten sie nun eine Beihilfe zum Lebensunterhalt.
Alumnat
Schulmeister
Schulvisitator
Scholarchat
Abbitte
Spitalschulmeister
Spital
Fruchtbesoldung
Besoldung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ