Landgraf Philipp von Hessen verleiht dem Heinrich von Langenau Sohn des + Hilger, dem Arnt und Daniel von Langenau Söhnen des + Daniel als Burglehen zu Laurenburg einen Anteil am Zehnten zu Langenscheid, 7 Fuder Wein, 10 Brabanter Mark zu Wallersheim (Wallrischen), den 14. Salm beim Salmenstrich daselbst, eine Hofstätte auf der Burg Laurenburg nebst einem Garten und der Fischerei in der Lahn daselbst und als Mannlehen eine Wiese in der Soltzbach bei Winden, die ehemals Graf Eberhard von Katzenelnbogen von den Brüdern Ritter Johann und Winrich von Langenau gekauft hat, mit benannten Leibeigenen in verschiedenen Orten. Siegler: Aussteller.
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Landgraf Philipp von Hessen verleiht dem Heinrich von Langenau Sohn des + Hilger, dem Arnt und Daniel von Langenau Söhnen des + Daniel als Burglehen zu Laurenburg einen Anteil am Zehnten zu Langenscheid, 7 Fuder Wein, 10 Brabanter Mark zu Wallersheim (Wallrischen), den 14. Salm beim Salmenstrich daselbst, eine Hofstätte auf der Burg Laurenburg nebst einem Garten und der Fischerei in der Lahn daselbst und als Mannlehen eine Wiese in der Soltzbach bei Winden, die ehemals Graf Eberhard von Katzenelnbogen von den Brüdern Ritter Johann und Winrich von Langenau gekauft hat, mit benannten Leibeigenen in verschiedenen Orten. Siegler: Aussteller.
121, U von Langenau 1545 Februar 20 a
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 12 Anfangsbuchstabe L >> 12.8 von Langenau
1545 Februar 20
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel angebrochen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Cassel 1545 Freitag nach Estomitri
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ