Kläger: Johann Schlegell, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Detlef Cai Steinmann, als Kurator der Caecilia Steinmann in Glückstadt, Witwe des Jacob Steinmann, dänischer Kanzleirat und Amtsverwalter zu Steinburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Rekonventionsklage und Gültigkeit von Obligationen in einem Streit um eine Forderung der Beklagten in Höhe von 2300 Reichstaler gegen den Kläger; Einrede des Klägers, dass die Beklagte sich nicht ausreichend legitimiert hätte, dass er das Geld für die Obligationen nicht bekommen hätte und dass von ihm angestellt Blankette durch den Falliten Jürgen Holste in die falschen Hände geraten sein müssten.
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Kläger: Johann Schlegell, Kaufmann und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Detlef Cai Steinmann, als Kurator der Caecilia Steinmann in Glückstadt, Witwe des Jacob Steinmann, dänischer Kanzleirat und Amtsverwalter zu Steinburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Verweisung auf eine Rekonventionsklage und Gültigkeit von Obligationen in einem Streit um eine Forderung der Beklagten in Höhe von 2300 Reichstaler gegen den Kläger; Einrede des Klägers, dass die Beklagte sich nicht ausreichend legitimiert hätte, dass er das Geld für die Obligationen nicht bekommen hätte und dass von ihm angestellt Blankette durch den Falliten Jürgen Holste in die falschen Hände geraten sein müssten.
211-2_S 44
S 3229
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1652-1673
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Abraham Ludwig von Gülich. Beklagte: Dr. Friedrich Plönnies.- Instanzen: 1. Obergericht 1665-1668. 2. Reichskammergericht 1669 (1669-1673).- Darin: Vergleich unter den Gläubigern des Jürgen Holste 1649; Auszug aus dem Pinnebergischen Amtsbuch über zwei Obligationen von 1652 und 1656 des Klägers über 2300 Reichstaler für Jacob Steinmann; Zession von 1669 der Forderungen gegen den Kläger durch die Beklagte an Margarethe Witt(e)mack, geborene Steinmann, Witwe des Georg Reiche, Amtsverwalter zu Steinburg, Frau des Johann Wittmack, dänischer Oberst und Hardesvogt zu Bredstedt; Promotorialschreiben von 1673 des dänischen Königs Christian V. an den Kammerrichter.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11333 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ