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Buchdruckereibesitzer und Zeitungsverleger Friedrich Johann Walter Münstermann
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Enthält: U.a.: Sonderabdruck aus der Jubiläums-Ausgabe der Gelsenkirchener Zeitung vom 29. Juli 1915 ("50 Jahre Gelsenkirchener Zeitung. Zum Gedächtnis des Begründers Christoph Münstermann"); Seite aus der Gelsenkirchener Zeitung vom 3. Oktober 1933, u.a. betreffend das 50jährige Betriebsjubiläum derselben; Prospekt zu Mayen in der Eifel; Beerdigungsanzeigen verschiedener Personen, u.a. des Buchdruckereibesitzers und Verlegers der Mayener Volkszeitung Wilhelm Ferrari (1840-1912), des Philipp Anton Kohlhaas (1858-1916, in zweiter Ehe verheiratet mit Klara Ferrari), der Dorothea Münstermann (1824-1899, Witwe des Josef Plenker), des Rudolf Münstermann (1887-1915), des Kaufmanns Adolf Burgmer (1867-1930), des Friedrich Johann Walter Münstermann (1856-1933); mehrere genealogische Aufzeichnungen (teilweise seit 1790); Artikel aus der Gelsenkirchener Zeitung vom 19. Juli 1933 betreffend den Tod des Verlegers Walter Münstermann; Zeitungsartikel vom 30. Oktober 1931 betreffend den 75. Geburtstag des Walter Münstermann; Ausgabe des Augustinus-Blatts vom Oktober 1926, u.a. mit einem Artikel betreffend den 70. Geburtstag des Walter Münstermann; Zeitungsblatt zum 60jährigen Jubiläum der Gelsenkirchener Zeitung (1925).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.